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Wirtschaft

Frankreichs Sparkus zeigt Erfolge

Schon lange sollte das Haushaltsdefizit Frankreichs unter die drei-Prozent-Marke gedrückt werden, so wie die EU es vorschreibt. Nun scheint es erste Erfolge zu geben.

Frankreichs Sparkurs zeigt nach Einschätzung der Pariser Regierung Wirkung. Die Staatsausgaben konnten im vergangenen Jahr stärker begrenzt werden als bisher in Aussicht gestellt, wie am Donnerstag aus vorläufigen Zahlen des Finanzministeriums

hervorging. Das Haushaltsdefizit beläuft sich demnach zwar immer noch auf 85,6 Milliarden Euro, liegt damit aber 3,4 Milliarden Euro unter den bisherigen Prognosen.

Hoffnung auf Besserung

Finanzminister Michel Sapin zeigte sich zufrieden: Erstmals hätten die Kontrolle und die Senkung der Staatsausgaben so deutliche Ergebnisse gebracht. Dies gebe Anlass zur Hoffnung, dass das für 2014 angepeilte Haushaltdefizit von 4,4 Prozent der Wirtschaftsleistung eingehalten werden könne. Endgültige Zahlen werden im März erwartet.

Eigentlich wollte Präsident Francois Hollande das Minus bereits bis Ende 2013 wieder unter die im EU-Stabilitätspakt vorgeschriebene Drei-Prozent-Grenze drücken. Doch angesichts der Konjunkturschwäche revidierte seine sozialistische Regierung die Zielmarken wiederholt und zog damit die Kritik der EU auf sich. Die nun wahrscheinlicher gewordene Einhaltung des aktuellen Ziels für 2014 dürfte Frankreich Rückenwind in Brüssel geben.

iw/wen (rtrd)