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Präsidentenwahl in Frankreich

Frankreichs Konservative fürchten den GAU

Angesichts der Krise um ihren Präsidentschaftskandidaten François Fillon suchen die Konservativen einen Ausweg. Klar ist nur, Juppé wird nicht einspringen. Jetzt schaltet sich Ex-Präsident Nicolas Sakozy ein.

Frankreich Nicolas Sarkozy (Getty Images/AFP/I. Langsdon)

Sucht einen würdigen Ausweg aus dem Fiasko um Fillon: Nicolas Sarkozy

So könne es nicht weitergehen, sagte Nicolas Sarkozy und schlug ein Dreier-Treffen zwischen ihm, François Fillon und dem ehemaligen Premierminister Alain Juppé vor, um "einen Weg für einen würdigen und glaubwürdigen Ausweg zu finden."

Die drei Politiker gehören den konservativen Republikanern an und waren in einer Vorwahl um die Präsidentschaftskandidatur gegeneinander angetreten. Fillon hatte die Vorwahl gewonnen.

Video ansehen 01:45

Fillon zeigt sich weiter kämpferisch

"Penelope-Gate"

Sein Wahlkampf wird seit Wochen vom Verdacht einer Scheinbeschäftigung seiner Frau Penelope auf Parlamentskosten belastet. Am Sonntag hatte er Rücktrittsforderungen aus den eigenen Reihen abermals zurückgewiesen und betont, dass ihn niemand an seiner Kandidatur für das Präsidentenamt hindern könne.

Angesichts der Schwere der Lage der bürgerlichen Rechten und des Zentrums hat jeder die Pflicht, alles zu tun, um die Einheit zu bewahren, die die Bedingung für einen Machtwechsel ist, erklärte nun Sarkozy. Die Franzosen wählen ihren neuen Staatschef in zwei Runden am 23. April und am 7. Mai.

Juppé lehnt Kandidatur endgültig ab

Ex-Premierminister Alain Juppé schloß derweil eine eigene Kandidatur kategorisch aus. Er sei nicht in der Lage, das Lager der bürgerlichen Rechten zu versammeln, räumte er vor Journalisten in Bordeaux ein. "Deshalb bestätige ich ein für alle Mal, dass ich nicht Kandidat für die Präsidentschaft der Republik sein werde." Angesichts des Debakels um Fillon hatten zahlreiche konservative Politiker Juppé bereits als Ersatzmann ins Spiel gebracht.

uh/stu (dpa, afp)

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