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Westafrika

Frankreich geht gegen Islamisten in Mali vor

In einer groß angelegten Militäroperation haben französische Soldaten im westafrikanischen Mali mehrere militante Extremisten getötet. Weitere wurden festgenommen.

Mali Diabaly französische Armee Patrouille (picture-alliance/dpa/N. Bothma)

Französische Soldaten in Mali

20 "Terroristen" seien in einem Wald nahe der Grenze zu Burkina Faso "getötet beziehungsweise festgenommen" worden, teilte der Führungsstab der französischen Streitkräfte mit. An dem Einsatz waren demnach Kampfflugzeuge und -hubschrauber sowie Fallschirmspringer und Minenräumkommandos beteiligt.

Raketenwerfer, Sprengstoffmaterial...

Die Piloten der Kampfjets bombardierten Logistiklager der Extremisten im westafrikanischen Mali. Dort befanden sich nach Angaben der Franzosen große Mengen an Waffen, Munition sowie Raketenwerfer und Sprengstoffmaterial. Das Einsatzgebiet liegt südwestlich der Stadt Gao, es gilt als Rückzugsort für islamistische Rebellen. In der Region war am 5. April ein französischer Soldat erschossen worden.

Mali Gao Bundeswehr MINUSMA (Getty Images/A. Koerner)

Bundeswehrsoldaten außerhalb von Gao

In Gao sind auch etwa 850 deutsche Soldaten stationiert. Sie beteiligen sich an dem 15.000 Soldaten und Polizisten umfassenden UN-Einsatz Minusma, der als der gefährlichste der Welt gilt. 

2013 hatte die französische Armee bewaffnete Extremisten aus dem Norden Malis vertrieben. Doch einzelne Gruppen sind nach wie vor in dem riesigen Gebiet aktiv. Generell ist die Lage in dem Land weiter sehr fragil.

se/kle (afp, ap, rtr)

 

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