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Terroranschläge in Frankreich

Frankreich gedenkt der Anschläge von 2015

Vor zwei Jahren verübten Terroristen in Paris verheerende Attentate an verschiedenen Orten. 130 Menschen starben. Der Anschlag hat das Land verunsichert. Das ist auch bei den Gedenkzeremonien spürbar.

Frankreich zweiter Jahrestag der Anschläge in Paris Macron und Hidalgo (Reuters/E. Laurent)

Bürgermeisterin Anne Hidalgo neben Präsident Emmanuel Macron

Der französische Präsident Emmanuel Macron legte vor dem Fußballstadion Stade de France nördlich von Paris in Gedenken an die Anschlagsopfer einen Kranz nieder. 

Unter den Teilnehmern des stillen Gedenkens waren auch Angehörige der Opfer sowie Mitglieder der Stadtverwaltung wie die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo. Auch Macrons Ehefrau, Brigitte Macron, und der frühere Präsident Francois Hollande nahmen teil.

Frankreich zweiter Jahrestag der Anschläge in Paris Hollande (picture-alliance/abaca/E. Blondet)

Unter den Teilnehmern sind auch bekannte Gesichter, wie der ehemalige Präsident Francois Hollande (links)

Mitarbeiter der Deutschen Welle, wie der Korrespondent Georg Matthes, waren vor Ort und teilten auf Twitter ihre Eindrücke.

Insgesamt starben bei den islamistischen Terroranschlägen am 13. November 2015 130 Menschen. 90 davon wurden von Dschihadisten in der Konzerthalle Bataclan erschossen. Die Terroristen hatten dort ein Konzert der US-Band Eagles of Death Metal gestürmt. Zum Gedenken wurden die 90 Namen der Opfer am Anschlagsort verlesen und eine Schweigeminute abgehalten. DW-Reporterin Lea Albrecht war vor Ort.

Gedenken in der ganzen Stadt

Nach der Kranzniederlegung am Stade de France fanden weitere Gedenkzeremonien vor sechs Restaurants und Cafés im Zentrum der französischen Hauptstadt statt. Dort hatten Islamisten vor zwei Jahren zahlreiche Menschen auf den Terrassen der Restaurants erschossen. Es war ungewöhnlich warm an diesem Tag.

Frankreich zweiter Jahrestag der Anschläge in Paris (picture-alliance/abaca/E. Blondet)

Auch Cafés und Restaurants wurden vor zwei Jahren beschossen

Nach den Anschlägen galt fast zwei Jahre lang der Ausnahmezustand. Vor rund zwei Wochen wurde er beendet und durch ein strenges Sicherheitsgesetz ersetzt. Das bedeutet unter anderem, dass auch weiterhin Soldaten in den Straßen patrouillieren sollen und Behörden präventiv Wohnungen durchsuchen können. 

lih/uh (ap/dpa)

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