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Aktuell Nahost

Frankreich fliegt Luftangriffe auf IS in Syrien

Frankreichs Militär reagiert auf die Anschläge von Paris. Die französische Luftwaffe flog Angriffe auf die IS-Terrormiliz. Ziel war die Dschihadisten-Hochburg Rakka in Syrien.

Zwei Tage nach der blutigen Anschlagsserie in Paris hat die französische Luftwaffe zwei Stellungen der Dschihadisten-Miliz "Islamischer Staat" (IS) in Syrien bombardiert. Bei den Angriffen auf die IS-Hochburg Rakka hätten französische Kampfflugzeuge 20 Bomben abgeworfen, teilte das Verteidigungsministerium in Paris mit. Die Ziele seien ein IS-Trainingslager und ein Camp gewesen, das den Dschihadisten als Kommandozentrale und Waffenlager gedient habe. "Die beiden Ziele der Luftangriffe wurden zerstört", erklärte das Ministerium.

"In Koordination mit den amerikanischen Kräften"

Die Flugzeuge waren aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und Jordanien gestartet. Die Ziele wurden zuvor bei französischen Erkundungsmissionen identifiziert. Die Operation selbst wurde laut Ministerium "in Koordination mit den amerikanischen Kräften" durchgeführt.

Die Luftangriffe wurden rund 48 Stunden nach der Anschlagsserie von Paris geflogen, bei der Attentäter mindestens 129 Menschen getötet hatten. Zu den schwersten Anschlägen in der französischen Geschichte hat sich der IS bekannt.

"Gnadenlose" Jagd

Frankreichs Präsident Francois Hollande und Ministerpräsident Manuel Valls hatten nach den Anschlägen eine "gnadenlose" Jagd nach den Hintermännern angekündigt. angekündigt.

Frankreich fliegt seit September 2014 Luftangriffe gegen die IS-Dschihadisten im Irak und weitete den Einsatz im vergangenen September auf Syrien aus.

cr/djo (dpa, afp)