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Wein

Frankreich fürchtet schlechte Weinlese

Für Freunde von Bordeaux, Cotes du Rhone oder Champagner könnten bald harte Zeiten anbrechen: Die französischen Winzer rechnen mit einer "historisch" niedrigen Ernte in diesem Jahr.

Widrige Wetterverhältnisse dürften den Winzern das Geschäft vermiesen. Das Agraministerium in Paris rechnet mit einer "historisch" niedrigen Weinproduktion, wie es am Freitag in Paris mitteilte.

Ersten Schätzungen zufolge könnte die Ernte um 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgehen. Erwartet wird eine Produktion von 37,2 Hektolitern Wein. Das wäre weniger als im Krisenjahr 1991. Wie damals ist auch in diesem Jahr Frost im Frühjahr eine der Hauptursachen.

Hinzu kamen Hagel und ein trockener Sommer, durch den die Reben in einigen Regionen zehn bis 15 Tage früher als sonst reifen. In ersten Weinbergen im Südwesten des Landes hat die Lese bereits begonnen.

Frankreich ist nach Angaben der Internationalen Organisation für Rebe und Wein nach Italien der weltweit größte Weinproduzent. Auch in Deutschland erwarten Winzer nach ersten Schätzungen wegen des Frosts im April eine "unterdurchschnittliche Ernte". Genauere Angaben liegen noch nicht vor.

ar/bea (dpa, afp) 

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