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Kultur

Frankreich ehrt deutsche Künstler

Thomas Ostermeier, Nina Hoss und Manuela Stehr bekommen den höchsten kulturellen Orden Frankreichs. Sie erhalten den "Ordre des Arts et des Lettres" für ihre grenzübergreifenden Leistungen.

Bei den drei Künstlern handele es sich um herausragende deutsche Persönlichkeiten, die sich durch ihr Wirken insbesondere in der Welt des deutsch-französischen Kulturschaffens verdient gemacht hätten, teilte die französische Botschaft mit. Die Verleihung der Orden der Künste und Literatur fand am 9. Februar in der französischen Botschaft in Berlin statt, wo die Kulturministerin Fleur Pellerin den Geehrten die Auszeichnungen überreichte.

Schauspiel, Produktion, Regie

Thomas Ostermeier ist seit 2010 Präsident des Deutsch-Französischen Kulturrats. Seit 1999 ist er regelmäßig mit Inszenierungen beim "Festival d'Avignon" vertreten. Ostermeier ist künstlerischer Leiter und Regisseur an der Schaubühne in Berlin. Nina Hoss spielt seit 2013 im Ensemble der Schaubühne in Berlin Theater. Einem breiten Publikum ist sie vor allem aus Filmproduktionen wie "Die weiße Massai" bekannt. 2014 spielte sie in einer Folge der erfolgreichen US-Serie "Homeland" mit. Darüber hinaus ist sie Botschafterin bei "Terre des Femmes". Die Filmproduzentin Manuela Stehr ist seit über 30 Jahren in der Filmindustrie tätig, unter anderem produzierte sie 2004 die Komödie "Alles auf Zucker!".

Zwei Ritter und ein Kommandant

Nina Hoss und Manuela Stehr erhielten den Orden in der Klasse "Chevalier" (Ritter). Diese erste Stufe der Auszeichnung kann vom französischen Kulturministerium jährlich an bis zu 450 Personen verliehen werden. Thomas Ostermeier wurde mit dem Titel "Commandeur de l'Ordre des Arts et des Lettres" ausgezeichnet. Dies ist die dritte und höchste Kategorie des Ordens für Kultur in Frankreich. Jährlich kann er an maximal 50 Anwärter verliehen werden. Ostermeier war bereits 2010 zum "Officier de l'Ordre des Arts et des Lettres" ernannt worden.

jz/ld (DW)

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