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Reise

Frankreich bleibt beliebtestes Reiseziel

Wie die Welttourismusorganisation UNWTO am Mittwoch bestätigte, hat Frankreich trotz der Terroranschläge seine Spitzenposition als weltweit begehrteste Reisedestination auch für das Jahr 2016 verteidigt.

In der Rangliste der meistbesuchten Länder folgen die USA und Spanien auf Platz zwei und drei. Spitzenreiter Frankreich verzeichnete mit insgesamt 82,6 Millionen Besuchern jedoch einen Rückgang um zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Nach Terroranschlägen in der Vergangenheit hatte es jedoch Befürchtungen gegeben, dass die Tourismuszahlen viel stärker einbrechen.

Auch die USA mussten einen Rückgang um drei Prozent auf 75,61 Millionen Besucher hinnehmen. In Spanien hingegen wuchs der Markt im vergangenen Jahr um zehn Prozent auf 75,56 Millionen Touristen. Dabei profitierte Spanien davon, dass viele Urlauber aus Sorge vor Unruhen Länder und Regionen wie die Türkei, Ägypten und Nordafrika gemieden haben.

Auf Platz vier der Rangliste der meistbesuchten Länder steht China mit 60 Millionen Besuchern, Italien belegt den fünften Platz. Die Statistik der UNWTO erfasst Reisende, die mindestens eine Übernachtung im jeweiligen Land gebucht haben. 

Gemessen am Umsatz blieben die USA auch 2016 Spitzenreiter mit 173 Milliarden Euro. Mit großem Abstand vor Spanien auf Platz zwei, das 60 Milliarden Euro durch den Tourismus erwirtschaftet hat. Größter Verlierer in der Geldrangliste ist Großbritannien, die mit 34 Milliarden Euro vom dritten auf den siebten Platz zurückfiel.

ak/le (afp)

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