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Sport

Frankfurt vor dem Sprung an die Spitze

Der Aufsteiger könnte mit einem Sieg in Nürnberg zumindest vorübergehend am FC Bayern vorbeiziehen. Die Münchener bestreiten ihr Spitzenspiel auf Schalke. Dortmund hat den HSV zu Gast.

Wer soll diesen frechen Aufsteiger stoppen? Eintracht Frankfurt hat einen optimalen Saisonstart hingelegt: drei Spiele, drei Siege. Heute eröffnen die Hessen den vierten Spieltag beim ebenfalls starken 1. FC Nürnberg. Trainer Armin Veh mag die bisherigen Erfolge aber nicht überbewerten: "Natürlich ist das besser fürs Selbstvertrauen. Aber es darf nicht dazu führen, dass wir uns am Schluss zu sicher fühlen". Deshalb fordert Veh von seinem Team wieder große Laufbereitschaft, großen Einsatz und vor allem eine konzentrierte Defensivarbeit.

Mandzukic und Robben jubeln über ein Tor (Bild: dpa)

Bislang hat Bayern eine makellose Saisonbilanz - auch dank Mandzukic (l), Ribery und Robben (r)

Das Topspiel findet dann am Samstag in Gelsenkirchen statt. Nach dem gelungenen Champions-League-Auftakt heißt es für Schalke 04 und Bayern München jetzt wieder Bundesliga-Alltag. Interessant wird sein, wie sich Ibrahim Affelay bei den Schalkern weiter integriert, ob er schon dazu imstande ist, der Mannschaft weitere Offensiv-Impulse zu geben. Arjen Robben, der gegen Valencia ein gutes Spiel gemacht hatte, bekundet zwar Respekt vor den Schalkern, trotzdem fordert er, dass "wir auf den Platz gehen und ausstrahlen müssen, dass wir das Spiel gewinnen wollen."

Hamburg träumt vom Wunder beim Meister

Die Dortmunder gehen mit breiter Brust aus dem Champions-League-Sieg gegen Ajax Amsterdam in die Partie gegen den Hamburger SV. Selten waren die Rollen so eindeutig verteilt vor einem Aufeinandertreffen der beiden: Dortmund mit einem großartigen 3:0 gegen Leverkusen, mit sieben Punkten und in Bestbesetzung zu Hause. Hamburg als Vorletzter, ohne Punkt in dieser Saison, mit teilweise desolaten Leistungen, dazu ist Petr Jiracek rot-gesperrt. Hamburgs Kapitän Heiko Westermann scheint fast ein wenig unter Realitätsverlust zu leiden, wenn er erklärt, man habe die Qualität, um fast alle Mannschaften schlagen zu können. "Am Samstag gilt es sich zu wehren. Vielleicht können wir mit Leidenschaft etwas mitnehmen."

Noch ohne Niederlage ist Fortuna Düsseldorf. Erst auf den letzten Drücker über die Relegation in die Bundesliga gekommen, trotzte die Fortuna ihren bisherigen Gegnern schon einen Sieg und zwei Unentschieden ab. Gegen den SC Freiburg soll die Serie ausgebaut werden. Dabei dürfen die Gastgeber hoffen, dass sich Freiburg nicht hinten reinstellt. "Das ist gar nicht unsere Art. Wir wollen dem Spiel auch unseren Stempel aufdrücken", sagt Freiburgs Trainer Christian Streich.

Mit Ironie nach Wolfsburg

Der VfL Wolfsburg hat die SpVgg Greuther Fürth zu Gast. Die Fürther scheinen trotz des Sieges gegen Mainz am zweiten Spieltag noch nicht richtig in der Bundesliga angekommen zu sein. Zu häufig schleichen sich noch Anfängerfehler ein. Originell die Antwort von Schalkes Trainer Mike Büskens, ob die Partie gegen die Wolfsburger etwas besonderes sei: "Ja, ist es, denn ich fahre einen VW und komme so in die Heimat meines Autos", so Büskens mit einem Lächeln.

Mike Büskens (Bild: dpa)

Freut sich darauf, die Heimat seines Autos zu besuchen: Mike Büskens, Trainer von Greuther Fürth

Der FSV Mainz empfängt den Tabellennachbarn FC Augsburg. Beide Clubs können mit der bisherigen Ausbeute von je einem Punkt nicht zufrieden sein. Für mindestens einen von beiden wird sich daran jetzt etwas ändern.

Drei Partien am Sonntag

An diesem Wochenende gibt es keine Abendpartie am Samstag, dafür aber drei Begegnungen am Sonntag. Der Grund liegt im Europa-League-Engagement des VfB Stuttgart, von Borussia Mönchengladbach, von Bayer Leverkusen und von Hannover 96. Diese vier Teams waren noch am Donnerstag aktiv und sollen ausreichend Möglichkeit bekommen, sich zu erholen. Am Sonntag trifft dann Leverkusen auf Mönchengladbach, Bremen spielt gegen Stuttgart und Hoffenheim, der noch punktlose Tabellenletze, hofft auf ein erstes Erfolgserlebnis gegen vielleicht ja doch noch müde Hannoveraner.