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Wirtschaft

Fragen zu den Umtauschkursen

Wie rechnet man die nationalen Währungen in Euro um. Woher kommen die Kurse?

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Wieviel sind 50 Euro? Das Umrechnen kann ganz schön verzwackt sein.

Zu welchem Kurs wird auf Euro umgestellt?

Die offiziellen und gesetzlich verbindlichen Umtauschkurse sind:

  • 1 Euro = 1,95583 Deutsche Mark
  • 1 Euro = 40,3399 Belgische und Luxemburgische Franken
  • 1 Euro = 166,386 Spanische Peseten
  • 1 Euro = 6,55957 Französische Franken
  • 1 Euro = 0,787564 Irische Pfund
  • 1 Euro = 1936,27 Italienische Lire
  • 1 Euro = 2,20371 Niederländische Gulden
  • 1 Euro = 13,7603 Österreichische Schilling
  • 1 Euro = 200,482 Portugiesische Escudos
  • 1 Euro = 5,94573 Finnmark
  • 1 Euro = 340,750 Griechische Drachmen

    Bei der Umrechnung auf Euro wird das Ergebnis auf die zweite Stelle nach dem Komma, also auf Euro-Cents kaufmännisch gerundet. Steht an der dritten Stelle nach dem Komma eine Vier oder weniger, wird abgerundet. Steht an der dritten Stelle dagegen eine Fünf oder mehr, wird aufgerundet.

    Beispiele:

    • 5 DM = 2,56 Euro
    • 10 DM = 5,11 Euro
    • 20 DM = 10,23 Euro
    • 50 DM = 25,56 Euro
    • 100 DM = 51,13 Euro
    • 200 DM = 102,26 Euro

      oder

      • 5 Euro = 9,78 DM
      • 10 Euro = 19,56 DM
      • 20 Euro = 39,12 DM
      • 50 Euro = 97,79 DM
      • 100 Euro = 195,58 DM
      • 200 Euro = 391,17 DM
      • 500 Euro = 977,92 DM

        Wie sind diese Werte festgelegt worden?

        Der genaue Umrechnungskurs des Euro in die einzelnen Teilnehmerwährungen wurde durch zwei Faktoren definiert. Zum einen legte der Rat der EU-Finanzminister im Mai 1998 die bilateralen Wechselkurse zwischen den Währungen der elf teilnehmenden Ländern fest, also beispielsweise D-Mark-Peseta, Lira-Peseta, Finnmark-Gulden etc.

        Es gab aber noch eine zweite Bedingung: Der Euro sollte bei seinem Start am 1.1.1999 einem ECU (European Currency Unit) entsprechen. Der ECU war eine europäische Korbwährung und wurde sozusagen als Vorgänger des Euro in der EU zu Rechenzwecken verwendet. Eine 1:1 Wechsel von ECU zu Euro war daher sinnvoll, um einen Bruch in den europäischen Statistik-Reihe zu verhindern.

        Der Übergang wäre kein Problem gewesen, wenn nicht das britische Pfund, die dänische Krone und (damals noch) die griechische Drachme zwar im ECU dabei waren, aber nicht beim Euro. So musste zum Jahreswechsel 1998/1999 diese drei aus dem ECU fallenden Währungen so durch die anderen Währungen ersetzt werden, dass sowohl ein Euro gleich ein ECU war, als auch dass die bereits festgelegten bilateralen Wechselkurse zwischen den Euro-Währungen beibehalten wurden. Eine knifflige Rechenaufgabe, bei der die für den Euro typischen krummen Umrechnungskurse herauskamen.

        Manche Länder wie Portugal haben es dabei mit einem Kurs von circa 200 Escudos gleich 1 Euro "gut" getroffen, in anderen Ländern wie Spanien mit etwa 166 Peseten gleich 1 Euro müssen dagegen heftigst Kopfrechnen.

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