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Gesichter Deutschlands

Fragen an Dietlind Tiemann

Zwölf Fragen haben wir den Gesichtern Deutschlands vorgelegt. Hier sind die Antworten.

(Foto: DW)

Name:
Dr. oec. Dietlind Tiemann

Alter:
54

Geburtsort:
Genthin

Familienstand:
verheiratet, ein Sohn

Beruf:
Oberbürgermeisterin

Schulabschluss/Ausbildung:
Studium an der Hochschule für Ökonomie “Bruno Leuschner” in Berlin, Sektion Volkswirtschaft, Abschluss einer außerplanmäßigen Aspirantur an der Ingenieurhochschule Mittweida

Wie beginne ich meinen Tag?
Wir - mein Mann und ich - stehen immer so rechtzeitig auf, dass wir wenigstens 30 Minuten Zeit zum Frühstücken haben. (Beispiel: 07.30 Uhr Frühstück, das heißt mindestens um 06.00 Uhr aufstehen)

Was ist für mich typisch deutsch?
Pünktlichkeit, Präzision, Tiefgründigkeit und strebsam nach Neuem, hektisch, stressig

Und was ist typisch für mich?
Ich nehme außerordentlich viele Termine wahr und führe viele Gespräche direkt.
Ich bin immer sehr zielorientiert und erwarte es auch von anderen.
Ich dulde wenig Widerspruch, außer er ist sehr begründet.
Geht nicht gibt´s nicht
Ich mache oft mehrere Dinge gleichzeitig.
Zu Themen und Problemen höre ich auf die Mitarbeiter und orientiere mich nicht nur an der Leitungsebene.
Ich denke in Zusammenhängen und richte den Blick auf das Ganze, jedoch mit einer großen Liebe fürs Detail.
Ich stehe dazu, wenn ich Fehler gemacht habe und entschuldige mich, wenn ich mich falsch verhalten habe.
Ich bin konsequent und gradlinig - manche sagen auch hartnäckig dazu - und bemühe mich immer um Sachkenntnis.
Oft bin ich emotional sehr stark in Vorgänge eingebunden, insbesondere wenn es sich dabei um Vorgänge handelt, die Kinder und Jugendliche, ältere Menschen und besonders Hilfsbedürftige betreffen.
Ich bin sehr praktisch veranlagt.

Meine größte Stärke:
Ich verlange nie von anderen mehr als von mir selbst und ich gehe stets mit gutem Beispiel voran.
Ich formuliere Ziele für mich und die Mitarbeiter und arbeite allein oder im Team intensiv an der Erfüllung.

Meine größte Schwäche:
Ich zeige gelegentlich zu viel Verständnis, lasse mich stark emotional auf Dinge ein und trage Konflikte für mich allein aus.
Ich teile meine Arbeitszeit nicht immer so ein, dass im Laufe des Tages ausreichend Zeit für die Erledigung der Post, zum Studium der Literatur oder für Pausen bleibt, weswegen ich dafür Zeit in den späten Abendstunden oder am Wochenende benötige.

Was mache ich am liebsten in der Freizeit?
Als Oberbürgermeisterin ist es schwierig, den Begriff "Freizeit" zu definieren.
Für mich bedeutet Freizeit, wenn ich keine offiziellen und öffentlichen Termine habe bzw. wahrnehme.
Dann freue ich mich, einfach mal zu Hause zu sein, mit meinem Mann, (meinem Sohn und seiner Freundin) gemeinsam etwas zu unternehmen und Dinge zu tun, die sonst zu kurz kommen, wie zum Beispiel Spazieren gehen, Fahrrad fahren, Sport treiben oder etwas Schönes zu kochen.

Was ist mein Leibgericht?
Sehr gern esse ich süß-saure Eier mit Quetschkartoffeln ( Rezept: siehe unten! ) oder grüne Bohnen-Eintopf mit Spiegelei. Aber auch Nudeln in jeglicher Form mit den verschiedensten Soßen stehen oft auf meinem Speiseplan.

Welche Musik höre ich?
Sehr gern höre ich Musik von Peter Maffay, Michael Jackson oder Helene Fischer, aber auch von Glenn Miller und James Last.
Ich bin auch ein großer Fan der Musik unseres Brandenburger Ensembles "Jacaranda“

Wofür hätte ich gerne mehr Zeit?
Für unsere große Familie und für Freunde sowie den Garten und die Pflege der Pflanzen im Haus.
Gern würde ich auch mehr Zeit zum Lesen - auch zum Stöbern im Internet - oder für Reisen in ferne Länder verwenden.
Und natürlich wäre es schön, wenn ich mehr Zeit hätte um Sport zu treiben und aktiv zu sein.

Wenn ich an die Zukunft denke, dann …?
… bin ich - wie immer - optimistisch;
… sehe ich alle Probleme - mit und ohne Krise - als Herausforderung;
… erkenne ich die demografische Entwicklung als Chancenpool;
… sehe ich eine positive Entwicklung für "mein Brandenburg an der Havel“.

Mein Lebensmotto ist …?
Ich arbeite und lebe "Mit Herz und Verstand".
Mein Grundsatz: Heran kommen lassen und kurz zur Seite treten.


Die Fragen stellte Blagorodna Grigorova
Redaktion: Wim Abbink

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