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Podcast Wirtschaft

Frühstück mit dem Minister (12.10.2012)

Wolfgang Schäuble bricht eine Lanze für die europäischen Krisenkämpfer +++ Deutsche Bergbautechnik für die Welt +++ Goldrausch in Alaska – Umweltschützer laufen Sturm gegen die größte Goldmine der Welt

ARCHIV - Zahraeder am Stand des Waelzlagerherstellers NKE aus Oesterreich, aufgenommen am 23. April 2009 auf der Hannover Messe in Hannover. Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Juni 2009 zum dritten Mal in Folge verbessert. Die Hoffnung auf ein Ende der Talsohle liess den ifo-Geschaeftsklimaindex von 84,3 auf auf 85,9 Punkte steigen, wie das Muenchner Wirtschaftsforschungsinstitut am Montag, 22. Juni 2009, mitteilte. (AP Photo/Joerg Sarbach) --- FILE - A man is seen through a big bearing at the booth of NKE of Austria at the industrial fair in Hanover, Germany, Thursday, April 23, 2009.Some 6,150 exhibitors from 61 different nations participate in the world's largest fair for industrial technology.(AP Photo/Joerg Sarbach)

Deutschland Wirtschaft Symbolbild Konjunktur IFO

Audio anhören 17:07

Wirtschaft (12.10.2012)

Wir haben beim Jahrestreffen von IWF und Weltbank zu ihrem Jahrestreffen in Tokio immer wieder hören müssen, dass wir Europäer das "Epizentrum der globalen Krise" seien. Euro-Bashing war der Hit in Tokio. Wenigstens bis heute morgen. Da hat Finanzminister Wolfgang Schäuble ganz aufgeräumt beim Frühstück davon erzählt, was er Tags zuvor seinen Amtskollegen der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer erklärt hat. Nämlich, was die Europäer schon alles geleistet haben seit Ausbruch der Krise.

Vorgestern berichteten wir, dass trotz des Niedergangs der deutschen Schwerindustrie deutsches Knowhow bei der Stahlherstellung weltweit gefragt ist. Das gilt auch für eine andere Kernbranche – den Bergbau. Mit dem Ende der Subventionen für den deutschen Steinkohlebergbau sind auch die Arbeitsplätze für die deutschen Kumpel fort. Das beeinträchtigt natürlich auch das Geschäft der Zuliefererbetriebe. Doch einige dieser Firmen expandieren sogar schon wieder, dank weltweiter Nachfrage.

In der Pebble Mine, mitten im Nirgendwo der schier endlosen Weite Alaskas, soll die größte Goldmine der Welt entstehen. Doch Umweltaktivisten und viele besorgte amerikanische Bürger fürchten um die noch unberührte Natur in diesem Gebiet, rund 300 Kilometer südwestlich von Anchorage. Sie wollen nicht hinnehmen, dass der Profitgier ein einmaliges Ökosystem geopfert wird.

Redakteur am Mikrophon: Dirk Ulrich Kaufmann

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