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Kultur

Früherer Außenminister Dumas wegen Giacometti-Nachlass vor Gericht

Der frühere französische Außenminister Roland Dumas muss nach dem Elf-Schmiergeldprozess 2001 erneut vor Gericht. Diesmal geht es um seine Rolle in der Affäre um den Nachlass des 1966 gestorbenen Schweizer Künstlers Alberto Giacometti, schrieb die Tageszeitung "Libération" (Donnerstagsausgabe). Ein Termin für das Verfahren steht noch nicht fest.

Dem Juristen Dumas, der frühere Testamentsverwalter der 1993 gestorbenen Witwe Giacomettis, wird erschwerter Vertrauensmissbrauch und Unterschlagung vorgeworfen. Bei Versteigerungen von Skulpturen Giacomettis 1994 sollen Millionensummen nicht korrekt abgerechnet worden sein. Konkret geht es um 380.000 Euro, die Dumas nach Ansicht der Untersuchungsrichter ohne konkrete Gegenleistung erhalten haben soll. Dumas hat bislang alle Vorwürfe bestritten und behauptet, das Geld als Honorarzahlung erhalten zu haben.

  • Datum 18.12.2003
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  • Permalink http://p.dw.com/p/4ScY
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