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Wirtschaft

Fortschritte bei der Entschuldung Liberias

Der Internationale Währungsfonds (IWF) ist bei der Entschuldung Liberias einen großen Schritt weitergekommen. Wie der neue IWF-Chef Dominique Dominique Strauss-Kahn am Montag mitteilte, wollen die IWF-Mitgliedsländer mehr als 842 Millionen Dollar (mehr als 577 Millionen Euro) bereitstellen, damit das westafrikanische Land seine Außenstände bei IWF, Weltbank und der Afrikanischen Entwicklungsbank begleichen kann. Nach dem von der Weltbank vorgegebenen Prozess für hochverschuldete arme Länder müssen erst die multiliteralen Schulden bei den internationalen Institutionen getilgt werden, bevor die bilateralen Schulden erlassen werden können. Das nach 14-jährigem Bürgerkrieg völlig verarmte Land ist mit 3,7 Milliarden Dollar verschuldet, davon sind 1,5 Milliarden Dollar multilaterale Schulden. Dank der zugesagten Gelder kann Liberia nun wieder neue Kredite und Hilfen beim IWF beantragen.