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Ostmitteleuropa

Ford-Konzern plant Niederlassung im Osten der Slowakei

Bratislava, 30.12.2004, RADIO SLOWAKEI IS, deutsch

Ein Jahr danach, als die Kia-Automobilfabrik ihre Ankunft nach Zilina in der Nordslowakei bekannt gab, kann das Land wieder mit einer großen Investition in der Automobilindustrie rechnen. In der Ostslowakei will nämlich der US-Konzern Ford einen großen Betrieb bauen. Die Investition sollte einen ähnlichen Betrag wie den von Kia-Motors oder PSA Peugeot Citroen ausmachen. Jede dieser Firmen hat vor, etwa 2,8 Milliarden SKK zu investieren und 3000 Personen zu beschäftigen.

Wirtschaftsminister Pavol Rusko kommentierte diesen Plan zwar nicht, die Verhandlungen mit dem Investor hat er jedoch bestätigt. Die Slowakei wird nach der Ankunft von Ford zum Gastgeber der vierten Automobilfabrik. Der amerikanische Konzern Ford ist die zweitgrößte Automobilfabrik weltweit, pro Jahr produziert er mehr als 6 Millionen Personen- und Lastkraftwagen.

Laut dem ökonomischen Analytiker Martin Barto stelle dies keine Gefahr für die Slowakei – im Sinne der Abhängigkeit ausschließlich von einem Industriezweig dar. An die Automobilindustrie knüpft eine Menge anderer Wirtschaftszweige an – z. B. die Kunststoffverarbeitung, die Produktion von Elektronik oder die Gummiindustrie. Diese Industriezweige könnte die neue Automobilfabrik herbeiziehen. Dies erfolgte nämlich auch im Falle von Volkswagen oder PSA Peugeot, deren Anwesenheit in die Slowakei viele Sublieferanten anlockte – z. B. den Autositze-Poduzenten Johnson Controls oder die Gummifirma (Autoreifenhersteller – MD) Continental.(fp)

  • Datum 02.12.2004
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  • Permalink http://p.dw.com/p/5wJc
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