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Pressemitteilungen

Folker Hellmeyer: Sorge des Bundeskanzlers um Eurostärke unbegründet

Chefvolkswirt der Bremer Landesbank, im Interview mit DW-TV

Der derzeit hohe Eurokurs stellt nach Ansicht des Chefvolkwirtes der Bremer Landesbank, Folker Hellmeyer, "kein Problem" für die Wirtschaft in den Mitgliedsstaaten der Währungsunion dar. In einem Interview mit DW-TV bezog sich Hellmeyer auf Äußerungen von Bundeskanzler Schröder, der sich besorgt über die Stärke des Euro gezeigt hatte. Händler und Analysten hätten nach Auffassung von Hellmeyer darin eine Aufforderung an die Europäische Zentralbank gesehen, auf den Devisenmärkten gegen die Stärke des Euros zu intervenieren, um somit die Exporteure vor Umsatz-einbußen zu schützen.

Hellmeyer sagte dazu im deutschen Auslandsfernsehen weiter: "Das ist kein Problemfall. Herr Schröder vergisst, dass Exporteure zugleich auch Importeure sind. Zum Beispiel für Rohstoffe und Halbfertigprodukte." Gerade die Unternehmen, die mit Importen Geld verdienen, würden vom festen Euro profitieren.

Der Chefvolkswirt der Bremer Landesbank fügte hinzu, Grundlage für die Exporterfolge Deutschlands sei "immer ein fester Euro" gewesen. Hellmeyer: "Schröder sollte diese Dinge berücksichtigen. Das hat er offensichtlich nicht getan."

11. Juli 2003
139/03

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  • Datum 14.07.2003
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  • Permalink http://p.dw.com/p/3rAQ
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