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Pressemitteilungen

Folker Hellmeyer: Fusion von Deutscher Börse und Euronext auch politisch sinnvoll

Chefanalyst der Bremer Landesbank im Interview von DW-TV

"Die Deutsche Börse wird weiterhin die Übernahme oder Fusion mit Euronext forcieren. Das ist, bezogen auf Europa, politisch und ökonomisch sinnvoll." Das sagte der Chefanalyst der Bremer Landesbank, Folker Hellmeyer, in einem Interview von DW-TV. Die Deutsche Börse sei bei der Vierländerbörse "noch nicht aus dem Rennen". Das Angebot der Frankfurter Einrichtung sei nach wie vor "sehr attraktiv, insbesondere deswegen, weil man Kunden der Börse als auch Anleger an den Synergieeffekten beteiligen will. Das macht gerade in einem europäischen Verbund Sinn, sehr viel weniger dagegen in einem transatlantischen Bund", so Hellmeyer im deutschen Auslandsfernsehen.

Der Finanzexperte verwies auf die Rolle der Fondsgesellschaften, "die die Frankfurter unterstützen können. Das macht auch Sinn im Rahmen der europäischen Finanzintegration. Dort wäre ein Einstieg der New York Stock Exchange eindeutig kontraproduktiv." Deswegen gehe er davon aus, dass das europäische Modell sowohl in ökonomischen als auch politischen Kreisen favorisiert werde.
24. Mai 2006
159/06

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  • Datum 24.05.2006
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