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Kultur

Flugzeugkatastrophe in Khartum

Ein Passagierflugzeug ist nach der Landung in Khartum explodiert. An Bord der sudanesischen Maschine waren nach ersten Informationen rund 200 Passagiere. Das sudanesische Fernsehen berichtete von mindestens 100 Toten.

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Bilder des sudanesischen Fernsehens

Das sudanesische Fernsehen zeigte Bilder des brennenden Flugzeugwracks. Angaben über Verletzte gab es zunächst nicht. Medienberichten zufolge kam die Maschine aus der jordanischen Hauptstadt Amman. Die Maschine ist nach einem Bericht des arabischen Fernsehsenders Al-Dschasira am Dienstag (10.6.2008) nach der Landung auf dem Flughafen der sudanesischen Hauptstadt in Flammen aufgegangen. Auf Bildern des Senders ist ein brennendes Flugzeug in der Dunkelheit zu sehen sowie Helfer, die versuchten, den Brand zu löschen.

Brennendes Triebwerk?

Ein Flughafensprecher sagte dem US-Fernsehsender CNN, dass das Flugzeug bei schlechten Wetterbedingungen über die Landebahn hinausgeschossen sei. Ein Teil der Passagier entkam der Unglücksmaschine, bevor sie in Brand geriet. Kurz nach dem Unglück zeigte sich der Polizeivertreter Mohammed Nagib el Tajeb optimistisch, dass dies "den meisten Passagieren" gelungen sei. El Tajeb sagte, einer der Motoren der Maschine sei in Flammen aufgegangen. Die Maschine kam nach Angaben der Polizei vom Rollfeld ab. Über die Herkunft der Insassen wurde zunächst nichts bekannt.

Afrika bleibt die Problemregion im internationalen Luftverkehr. In Europa und Nordamerika hingegen ist Fliegen trotz ständig zunehmenden Luftverkehrs sicherer denn je. Das geht aus der jährlichen Statistik des deutschen Unfalluntersuchungsbüros JACDEC für 2007 hervor, die das deutsche Fachmagazin Aero International in seiner neuesten Ausgabe veröffentlicht. Die meisten Toten im Luftverkehr gab es im vergangenen Jahr in der asiatisch-pazifischen Region, wo 34 Prozent aller Opfer im Luftverkehr gezählt wurden. Ursache waren vor allem drei schwere Unfälle in Indonesien. Europas Fluggesellschaften stehen hingegen hervorragend da: 2007 gab es bei ihnen nicht einen einzigen Toten. In Nordamerika waren es zwei. (sams)