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Aktuell Welt

Flugzeugabsturz: Ein Iraner benutzte den gestohlenen Pass

Zwei Personen reisten mit falscher Identitat in der Unglücksmaschine aus Malaysia. Die Identität eines Passagiers ist nun anscheinend geklärt. Der Iraner wollte nach Frankfurt.

Video ansehen 01:23

Wie vom Erdboden verschluckt

Dass sich zwei Unbekannte mit gestohlenen Pässen Zugang zu dem über dem Südchinesischen Meer vermissten Flugzeug der "Malaysia Airlines" verschafft haben,

hat den Verdacht geschürt, dass es sich bei dem mutmaßlichen Absturz um einen Terrorakt gehandelt haben könnte.

Denn auf den Passagierlisten fanden sich die Namen eines Österreichers und eines Italieners, die jedoch definitiv nicht an Bord waren.

Jetzt ist die Identität einer Person geklärt. Der Mann sei Iraner und habe zu seiner Mutter nach Frankfurt fliegen wollen, teilte der malaysische Polizeichef Khalid Abu Bakar in Kuala Lumpur mit. Er identifizierte den Mann als einen 19-Jährigen. Er habe mit dem gestohlenen österreichischen Pass eingecheckt.

China Gebete für Passagiere der abgestürzten Maschine der Malaysia Airlines

Mit Kerzen wird der vermissten Passagiere gedacht

Reiseziel Frankfurt

"Wir glauben nicht, dass er zu irgendeiner Terrorgruppe gehörte", sagte der Polizeichef. "Wir glauben vielmehr, dass er nach Deutschland auswandern wollte." Die malaysische Polizei stehe in Kontakt mit der Mutter in Frankfurt. "Sie erwartete ihn dort", sagte der Polizeichef.

Von der Malaysia-Airlines-Maschine mit 239 Menschen an Bord

fehlt seit Abbruch des Funkkontakts am frühen Samstag jede Spur.

Das Suchgebiet wurde am Dienstag erheblich vergrößert. Zahlreiche Schiffe und Flugzeuge aus neun Ländern suchen auch in Nordmalaysia, Südvietnam und im Meer westlich von Malaysia nach Spuren der Maschine.

mm/sti (afp, rtr, dpa)

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