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Aktuell Amerika

Flucht vor dem Vulkan

In Guatemala ist der Vulkan Fuego ausgebrochen. Tausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Die Behörden riefen Alarmstufe Orange aus.

"Dieser Ausbruch ist stärker als normal", sagte Gustavo Chigna vom Institut für Vulkankunde lokalen Medien und erklärte: Darum habe man die Warnstufe Orange ausgerufen, die für Gefahr stehe. Der Vulkan Fuego, 75 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Guatemala City, war am Donnerstag ausgebrochen.

Die Eruption erzeugte eine 1000 Meter hohe Aschewolke über dem fast 3800 Meter hohen Berg. Die glühende Lava des Vulkans in der Nähe des beliebten Touristenziels Antigua habe sich bereits 600 Meter hangabwärts ausgebreitet, teilten die Behörden mit. Die Stadt sei derzeit aber nicht in Gefahr.

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Vulkanausbruch in Guatemala

Evakuierungen eingeleitet

Wie der Zivilschutz mitteilte, sind 17 Dörfer um den sogenannten Feuerberg im Süden Guatemalas betroffen. Der Leiter des Katastrophenschutzes, Alejandro Maldonado, sagte, mehr als 10.000 Menschen seien bereits in Sicherheit gebracht worden. 23.000 weitere Menschen müssten mit Evakuierungen rechnen. Das Rote Kreuz richtete Notunterkünfte ein.

Der Flughafen von Guatemala City blieb zunächst geöffnet, allerdings sperrten die Behörden die Route nach Tapalucha in Mexiko.

2010 war der Vulkan Pacaya, einer der vier aktiven Vulkane Guatemalas, ausgebrochen und hatte das 40 Kilometer entfernte Guatemala City mit einer Ascheschicht bedeckt. Damals mussten der Flughafen geschlossen und die Häuser von Hunderten Familien evakuiert werden.

fab/gd/kis (rtr, afp,dapd, dpa)

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