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Kultur

Flower Power und ein gekreuzigter Fotograf

Der Jesus im Foto-Pionier, die Selbstironie eines Altstars, der Geist der Sechziger und der Architekt der Leere. Die Ausstellungstipps dieser Woche.

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Ausstellungstipps für den 26.01.2007

Georg Baselitz: Die großen Freunde

Georg Baselitz: Die großen Freunde

Georg Baselitz' Zwiesprache mit dem Frühwerk

Ein Großer der Gegenwartsmalerei hält Zwiesprache mit seinem eigenen früheren Werk: "Remix" ist die Ausstellung von neuen Arbeiten Georg Baselitz' in der Wiener Albertina betitelt, die noch bis 24. April zu sehen ist. Der 1938 in Sachsen geborene Künstler setzt sich darin mit seinem eigenen Werk der 1960-er und frühen 1970-er Jahre auseinander, variiert es und interpretiert es neu. Den wütenden, kraftstrotzenden Arbeiten von früher begegnet er nun mit helleren Farben, heiter und mitunter selbstironisch. Gezeigt werden rund 30 großformatige Gemälde und erstmals 60 dazugehörige Arbeiten auf Papier.

Täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr, Mittwoch bis 21.00 Uhr

Der Blick aufs Ich

Künstler, die sich der Fotografie als Medium verschrieben haben, bevorzugen auch gerne sich selbst als Objekt. Das Whitney Museum of American Art in New York zeigt in der Ausstellung "Photography and the Self: The Legacy of F. Holland Day" unter anderem Arbeiten von Charles Ray, Robert Mapplethorpe, Cindy Sherman und Lyle Ashton Harris, die ihre Körper auf unterschiedliche Weise in Szene setzten. Gezeigt werden auch die Fotografien von F. Holland Day, der sich bereits 1898 in der Serie "The Seven Words" äußerst mutig ablichtete - als Christus am Kreuz. Die Fotografien stammen aus der Sammlung des Museums und sind noch bis zum 11. März zu sehen.

Montag und Dienstag geschlossen; Mittwoch bis Sonntag von 11.00 bis 18.00 Uhr; Freitag bis 21.00 Uhr

Rückschau auf die "Sixties" in Den Haag

The Revolutionary Paper Fashion: Papierkleider mit Namen wie Flower Fantasy von Hallmark

"The Revolutionary Paper Fashion": Papierkleider mit Namen wie "Flower Fantasy" von Hallmark

Eine künstlerische Rückschau auf die 1960-er Jahre zeigt das Gemeindemuseum in Den Haag noch bis zum 29. April. Malerei, Fotografien, Design und Mode verdeutlichen in der Präsentation "Sixties!" die damaligen gesellschaftlichen Veränderungen. Zu den neuen Ausdrucksformen gehörten unter anderem Flower Power, Pop Art und Minimalismus. Gezeigt wird dies seit dem 20 Januar unter anderem mit Werken von Andy Warhol und Roy Lichtenstein, aber auch mit Filmen über Happenings oder Aktionen von Joseph Beuys.

Täglich außer Montag 11.00 bis 17.00 Uhr

Werke von Eduardo Chillida in Madrid

Eduardo Chillida: Studie 75

Eduardo Chillida: Studie 75

Der spanische Bildhauer Eduardo Chillida (1924-2002) bezeichnete sich selbst als "Architekten der Leere". Er verstand es, seinen tonnenschweren Eisenskulpturen - eine davon ziert das Bundeskanzleramt in Berlin - eine unnachahmliche Leichtigkeit zu verleihen. Rund 60 seiner Werke sind noch bis zum 18. Februar in der Canal-Stiftung in Madrid zu sehen. Unter dem Titel "Die Sprache der Natur" werden Skulpturen aus Eisen, Stahl oder Granit sowie Zeichnungen und Collagen des Basken gezeigt. Einer der zentralen Aspekte ist Chillidas Darstellung der menschlichen Hand.

Montags bis Sonntags 11.00-20.00 Uhr, Mittwochs 11.00-15.00 Uhr

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