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Kultur

Flick von der Jüdischen Gemeinde Berlins eingeladen

Der umstrittene Kunstsammler Friedrich Christian Flick wird nach einem Bericht der "Berliner Zeitung" vom Samstag (4.9.2004) zum 100-jährigen Jubiläum der Berliner Synagoge Rykestraße am 12. September kommen. Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Albert Meyer, habe der Zeitung bestätigt, dass die Gemeinde den Kunstsammler zu diesem Ereignis eingeladen hat. Flick habe bereits telefonisch zugesagt - wenn es ihm die Zeit erlaubt.

Nur zwei Wochen nach der Feier in der Rykestraße wird neben dem Hamburger Bahnhof die Flick-Kunstsammlung eröffnet, gegen die sich Teile des Zentralrates der Juden in Deutschland ausgesprochen haben. In den jüdischen Gemeinden soll es nach Informationen der Zeitung heftige Diskussionen und Anfragen zur Einladung geben. Nach Meyers Angaben billigte der gesamte fünfköpfige Gemeindevorstand sein Vorgehen. Auch der Leiter des Potsdamer Moses-Mendelssohn-Zentrums, Julius Schoeps, habe die Einladung Meyers begrüßt. "Mick Flick kann nichts für den Schatten seines Großvaters", sagte der bekannte jüdische Historiker.