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Fit & gesund

Flecken auf der Haut - wie Vitiligo behandelt werden kann

Die Weißfleckenkrankheit Vitiligo bewirkt den Verlust der Hautfarbe. Es bilden sich helle Flecken auf der Haut, die sich immer weiter ausbreiten können. Ansteckend ist die Krankheit nicht, aber viele Betroffene fühlen sich trotzdem wie Aussätzige. Der psychologische Stress ist enorm.

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Die Ursache von Vitiligo ist noch immer unklar. Etwa ein Prozent der Weltbevölkerung ist betroffen. In der Haut von Vitiligo-Betroffenen lässt sich ein Überschuss an Wasserstoffsuperoxid - auch Wasserstoffperoxid genannt - messen. Experten sprechen von oxidativem Stress. Durch ein Zuviel an Wasserstoffperoxid werden die Melanozyten angegriffen, die den Hautfarbstoff Melanin bilden. Die Folge: es wird in diesem Hautareal kein Melanin mehr gebildet. Die Haut depigmentiert, sie wird weiß. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass bei Vitiligo durch den Überschuss an Wasserstoffperoxid zu wenig Katalase in der Haut vorhanden ist. Forscher im Institut für Pigmentationsstörungen in Greifswald haben eine Creme entwickelt, die die fehlende Katalase in der Haut ersetzt: ihr Wirkstoff heißt Pseudo-Katalase. Er baut das schädigende Wasserstoffsuperoxid in der Haut ab. Wirksam wird die Creme zusammen mit einer speziellen UV-Bestrahlung. Bei vielen Patienten verschwinden die Flecken nach und nach.