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Spielwaren

Flaute im Kinderzimmer: Lego streicht 1400 Arbeitsplätze weltweit

Lego hat einen festen Platz in vielen Kinderzimmern. Doch seit einiger Zeit werden weniger Bausteine gekauft. Die Dänen stellen sich neu auf - auch zulasten der Mitarbeiter.

Der dänische Spielwarenhersteller Lego streicht angesichts von Umsatzrückgängen in den USA und in Teilen Europas acht Prozent der Stellen weltweit, das entspricht rund 1400 Jobs. Lego erklärte, im ersten Halbjahr sei der Umsatz um fünf Prozent auf 14,9 Milliarden Kronen (zwei Milliarden Euro) zurückgegangen. Der Gewinn schrumpfte um drei Prozent auf 3,4 Milliarden Kronen.

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Lego will in Asien Fuß fassen

Lego erklärte, der Gewinn vor Steuern und Zinsen sei sogar um sechs Prozent auf 4,4 Milliarden Kronen gesunken, weil das Unternehmen in neue Produktionsmaschinen und eine interne Umstrukturierung investiert habe. Das Ziel, den Umsatz zu steigern, sei nicht erreicht worden.

"Reset"-Knopf drücken

Für Lego war es in den vergangenen Jahren immer nur bergauf gegangen. Nun sei es nötig, den "Reset"-Knopf zu drücken, erklärte Aufsichtsratschef Jörgen Vig Knudstorp - die Organisation müsse straffer und weniger komplex werden, die Kosten sinken, das Angebot auf bestimmten Märkten "bereinigt" werden. Im Heimatland Dänemark sollen die meisten Stellen gestrichen werden - 500 bis 600, wie das Unternehmen erklärte. Das sind dort mehr als zehn Prozent der Jobs.

Anfang August hatte Lego einen Wechsel an der Spitze angekündigt. Der bisherige Chef, der Brite Bali Padda, muss nach nur acht Monaten gehen. Neuer Geschäftsführer wird ab Oktober der Däne Niels Christiansen, derzeit noch Chef der dänischen Wärme- und Kältetechnikfirma Danfoss.

ul/dk (dpa, rtr, afp)

 

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