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Made in Germany

Flaute bei der Windkraft: Offshore in der Krise

Krisenstimmung in der Offshore-Industrie, z.B. in Bremerhaven. Erst vor wenigen Jahren hatte die Stadt Unternehmen angelockt. Fast 4000 neue Arbeitsplätze sind im letzten Jahrzehnt entstanden. Areva, Weserwind und Powerblades bauen hier Windräder, Gondeln und Fundamente für die Offshore-Industrie, doch seit letzter Woche ist klar, dass die Beschäftigen in Kurzarbeit müssen. Die Aufträge fehlen.

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So geht es derzeit vielen wichtigen Offshore-Standorten in Deutschland. Zu groß die Unsicherheit: Der neue deutsche Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat die Förderung für die Windkraft gesenkt, seitdem wagen viele Windpark-Betreiber vorerst keine Bestellungen mehr. Auch Marcus Wassenberg, Geschäftsführer von 250 Mitarbeitern bei Powerblades, musste Kurzarbeit beantragen. Das Unternehmen, früher unter dem Namen Repower bekannt, produziert Gondeln und Blätter für Windräder. Die Verhandlungen mit der IG Metall laufen, die Stimmung am Standort ist gedrückt. In der Stadt ist vor allem der Chef der Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung Nils Schnorrenberger unter Schock: er hatte die Offshore-Industrie mit angeschoben. Am neuen Terminal, den die Stadt für 180 Millionen bauen will, hält er fest. Droht die Energiewende made in germany zu scheitern? Julia Henrichmann will das wissen, am Beispiel der Offshore-Industrie von Bremerhaven.