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Musik

Flaschenwurf: Ermittlungen gegen Cro

Bei einem Konzert auf der Loreleybühne warf der erfolgreiche Rapper Cro ("Einmal um die Welt") eine Wasserflasche ins Publikum - und traf eine Frau am Kopf. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen ihn.

"Hat vielleicht auch jemand Durst?" ruft der Rapper mit der Pandamaske ins Publikum. Er wirft die Flasche in die Menge an der Freilichtbühne in St. Goarshausen am Rhein. Das ist nicht selten bei Popkonzerten in warmen Sommernächten. Unglücklicherweise trifft die Flasche die 35-jährige Sonja P., die daraufhin bewusstlos neben ihrem zehnjährigen Sohn zusammenbricht. Das hat Cro offenbar nicht mitbekommen, im Gegenteil: Er rät der Frau, demnächst mit beiden Händen zu fangen und macht weiter mit der Show.

Währenddessen wird Sonja P. mit Gehirnerschütterung ins Krankenhaus gebracht. Sie erstattet Anzeige. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft Koblenz wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den 26-jährigen Rapper. Der Vorfall fand schon Ende August statt, doch immer noch sei die Frau wegen des Flaschenwurfs in ambulanter Behandlung, heißt es laut Staatsanwaltschaft.

Cro hält sich bedeckt

Das Management von Cro hat sich bisher zu dem Vorfall nicht geäußert. Cro gehört zu den erfolgreichsten Popmusikern Deutschlands. Seine Songs "Einmal um die Welt" und "Easy" sind schon jetzt zu Partyklassikern geworden.

Rapper Cro Rock im Park (dapd)

2012 begann die steile Karriere des Panda-Rappers

Sein Markenzeichen, die Pandamaske, schützt den Musiker davor, dauernd erkannt zu werden. "Sie ist das größte Glück der Welt", sagte Carlo Waibel, wie der Schwabe mit bürgerlichem Namen heißt, in einem dpa-Interview Anfang Oktober. Nach einem Konzert könne er ungestört nach Hause laufen. "Ein Justin Bieber kann das nicht, vielleicht dreht er deswegen so häufig durch. Genau das soll mir nicht passieren. Die Maske bewahrt mich davor, ein Arschloch zu werden." Hoffen wir, dass es so bleibt.

sw/kk  (dpa/"Bild")

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