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Aktuell Deutschland

Flüchtlingsunterkunft in Gelsenkirchen abgebrannt

In Gelsenkirchen ist eine Traglufthalle ausgebrannt, die als Flüchtlingsunterkunft genutzt wurde. Keiner der rund 90 Bewohner wurde durch das Feuer verletzt.

Die Gelsenkirchener Polizei nahm Ermittlungen zur Brandursache auf, sie geht bislang nicht von einem fremdenfeindlichen Anschlag aus.

Das Wachpersonal der Unterkunft im Stadtteil Buer bemerkte die Flammen noch rechtzeitig. "Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass es trotz des Großbrandes keine Verletzten gab", sagte die Sozial- und Feuerwehrdezernentin der nordrhein-westfälischen Stadt, Karin Welge. Als das Feuer ausbrach, hätten sich 41 Menschen in der gut fußballfeldgroßen Halle aufgehalten. Nach ersten Zeugenaussagen sei der Brand in der Zelthalle entstanden und habe sich schnell ausgebreitet, so Welge weiter.

Die Feuerwehr rückte mit rund 50 Einsatzkräften an. Obwohl das Feuer schnell unter Kontrolle war, konnte das Abbrennen der Halle nicht mehr verhindert werden. Die Bewohner wurden zunächst in einem Bus untergebracht und später in eine andere Flüchtlingsunterkunft in Gelsenkirchen gefahren.

wl/haz (dpa, afp)