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Flüchtlingsschicksal in der algerischen Sahara

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Die Westsahara war bis 1975 spanische Kolonie. Nach dem Abzug der Spanier annektierte Marokko den größten Teil des Gebietes, riegelte ihn ab mit einem Wall. Den Südosten der Westsahara kontrolliert heute die Polisario, eine militärische und politische Organisation der Saharauís, Bewohner der Westsahara.

Die meisten Saharauís leben seit Jahrzehnten im Exil, in Lagern im Südwesten Algeriens. Bis heute ist es den Vereinten Nationen nicht gelungen, dem Volk zu seinem Selbstbestimmungsrecht zu verhelfen. DW-TV-Reporter David Olmos trifft in einem algerischen Flüchtlingslager die 22-Jährige Fatima. Sie ist in dem Lager geboren und lebt in einer Umgebung aus Sand und Geröll, ohne Perspektiven. Die einzige Abwechslung in der Ödnis bringt ein Kulturprojekt, das spanische Filmemacher einmal im Jahr organisieren. David Olmos will herausfinden, was die Hoffnung der Sahrauis aufrecht hält. Er spricht mit Kämpfern der Polisario. Und er fragt, ob hier ein politischer Konflikt auf Kosten der Flüchtlinge endlos aufrecht erhalten wird.

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