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Fit & gesund

Fitnesstraining - die wichtigsten Mythen aufgeklärt

Drei mal 30 Minuten - das ist laut WHO das Minimum an Bewegung, das Erwachsene pro Woche erreichen sollten. Bewegungsmangel gilt in den Industrienationen als einer der größten Risikofaktoren für Übergewicht, Bluthochdruck, Rücken- und Gelenkserkrankungen.

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Viele Legenden ranken sich darum, wie man auf gesunde Weise fit wird. Zum Beispiel folgender "Die Fettverbrennung beginnt erst ab 30 Minuten Sport." Richtig ist: Sobald die Belastung beginnt, werden Kohlenhydrate und Fett gleichzeitig verbrannt. Allerdings nimmt die Fettverbrennung nach ca. 20 Minuten zu und dann wird mehr Fett als Kohlenhydrate verbrannt. Am besten ist es, wenn man dreimal in der Woche eine Einheit absolviert, zwischen 25 und 30 Minuten, anstatt nur eine Einheit und die dann lang. Nächster Mythos: "Bei Sport auf nüchternem Magen nimmt man schneller ab." Richtig: Abnehmen hat mit der Energiebilanz des gesamten Tages zu tun. Der nächste Mythos: "Krafttraining macht dicke Muskeln; Frauen bekommen eine Bodybuilder-Figur." Richtig: Frauen bauen auch bei regelmäßigem Krafttraining mehr Mal in der Woche keine extreme Muskelmasse auf. Der Grund: ihr Testosteronspiegel ist geringer als bei Männern. Schließlich: "Bei Muskelkater am besten weiter trainieren." Aber: Man sollte nicht gleich weiter trainieren sondern eine Auszeit nehmen, damit der Körper Zeit hat, sich zu regenerieren. Das Motto "No pain - no gain" gilt nicht für Fitnesstraining des Bereitensportlers!

Wichtige Tipps:

1. Nie krank trainieren, sondern sich immer ganz auskurieren. Denn ein verschleppter Infekt kann im Extremfall das Herz angreifen.

2. Abwechselnd Kraft und Ausdauer trainieren. Der Wechsel dient der besseren Erholung, die Kombination der kompletten Fitness.

3. Für die optimale Regeneration benötigt der Körper viel Schlaf, weil über Nacht die großen Reparatur- und Aufbauprozesse laufen, also zwischen 7 und 9 Stunden.

4. Zur Unterstützung der Regeneration braucht der Körper genügend Antioxidantien - darum reichlich Obst und Gemüse essen.

5. War das Training doch einmal intensiver, unterstützen Saunagänge oder Massagen die Regeneration in Form aktiver Entspannung.