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Musik

FIPA-Preis geht an Doku über Teodor Currentzis

Die Dokumentation über den charismatischen Dirigenten Teodor Currentzis wurde beim Festival International de Programmes Audiovisuels, kurz FIPA-Festival, im französischen Biarritz ausgezeichnet.

In der Kategorie "Musique et Spectacle" hat die Produktion "Currentzis - der Klassikrebell" von Bernhard Fleischer Moving Images in Koproduktion mit der DW, ZDF/Arte und Sony Music einen "FIPA D'OR" erhalten. Der Regisseur des Films, DW-Redakteur Christian Berger, nahm den Preis im südwestfranzösischen Seebad Biarritz entgegen. Die Musikdokumentation ist das Porträt des griechischen Ausnahmedirigenten Teodor Currentzis.

Das Filmteam begleitete Currentzis bei der Produktion der Mozart-Oper "Don Giovanni" in der russischen Millionenstadt Perm am Rande des Urals. Seit 2011 ist Currentzis dort Musikdirektor und hat sein 2004 gegründetes Orchester "MusicAeterna" gleich dort installiert.

Currentzis: Ein Poser mit Tiefgang

Rußland Dirigent Teodor Currentzis bei einer Vorpremiere in Novaya (Imago/ITAR-TASS)

Auch die Klassikszene hat hin und wieder einen Punk parat: Teodor Currentzis

Der 44-Jährige setzt sich gerne über Konventionen des etablierten Musikbetriebes hinweg, sprengt eingefahrene Rituale und pfeift auf Gewerkschaften und geregelte Arbeitszeiten. Er ist ein Poser mit Tiefgang, der sich gerne als Rebell, Enfant terrible und Popstar präsentiert. Das Porträt wurde in Deutschland, Griechenland und in Russland gedreht.

Zum 30. Mal fand das FIPA-Festival statt. Produktionen aus 70 Ländern konkurrierten um die Auszeichnungen. Das Festival legt seinen Fokus auf Fernsehproduktionen jeglichen Genres: Drama, Serie, Dokumentation, Reportage und Musikfilm.

Video ansehen 26:04

Currentzis - Der Klassikrebell, Teil 1

 

Video ansehen 26:04

Currentzis - Der Klassikrebell, Teil 2

 

 

sw/kk  (DW/FIPA)

 

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