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Kultur

Filmfrau von "Ekel Alfred" ist tot

Elisabeth Wiedemann, Star der Kultserie "Ein Herz und eine Seele", ist im Alter von 89 Jahren gestorben. Als Gattin des cholerischen Spießbürgers Alfred Tetzlaff eroberte sie die Herzen des deutschen Fernsehpublikums.

Durch ein "Herz und eine Seele" war Elisabeth Wiedemann berühmt geworden: Von 1973 an spielte sie an der Seite von Heinz Schubert, Hildegard Krekel und Diether Krebs. Mit 89 Jahren war sie die letzte Überlebende der spießigen Serienfamilie. Sie starb in der Nacht vom Mittwoch in Oberbayern, wie ihre Nichte der Nachrichtenagentur dpa bestätigte.

Elisabeth Wiedemann wurde 1926 in Bassum südlich von Bremen geboren und begann ihre Karriere als Balletttänzerin in Berlin. 1951 holte sie der Filmemacher Gustaf Gründgens dann an das Düsseldorfer Schauspielhaus.

Heinz Schubert

Seriengatte "Ekel Alfred"

Der große Durchbruch gelang ihr aber als "Ekel Alfreds Frau" Else Tetzlaff, die sie rund 20 Episoden lang verkörperte. Ihre Rolle als etwas einfache, doch liebenswürdige Hausfrau, die von ihrem Seriengatten alias Heinz Schubert häufig als "dusselige Kuh" beschimpft wurde, brachte ihr die Sympathien des deutschen Fernsehpublikums ein und trug erheblich zur Popularität der Serie bei. Kurz nachdem sie und ihr Serien-Schwiegersohn Diether Krebs "Eine Herz und eine Seele" verlassen hatten, wurde die Sendung abgesetzt.

Beisetzung in Bayern

Viele werden Elisabeth Wiedemann auch aus "Otto - Der Film" kennen, in dem sie 1985 mitspielte. Ihren letzten Auftritt vor der Kamera hatte Wiedemann in dem 2011 ausgestrahlten Liebesfilm "Sommerlicht" mit Ruth Maria Kubitschek. Die letzten Jahre ihre Lebens verbrachte Elisabeth Wiedemann in einem Altersheim im oberbayerischen Marquartsein. Dort lernte sie auch ihren letzten Lebensgefährten kennen, wie ihre Nichte mitteilte. Wiedemann soll auf dem Friedhof Hittenkirchen der Gemeinde Bernau am Chiemsee beigesetzt werden.

as /suc (dpa/serienjunkies.de)