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Kultur

Film über Journalisten gewinnt Afrikas Filmpreis

Ein südafrikanischer Film über einen regimekritischen schwarzen Journalisten hat den renommierten Preis des afrikanischen Filmfestivals von Ouagadougou gewonnen. Es ist das erste Mal, dass der Preis nach Südafrika geht. "Bislang wurde afrikanisches Kino vor allem von Frankreich unterstützt. Nun kommt eine neue Form des Kinos aus Südafrika", sagte der Regisseur des preisgekrönten Films "Drum", Zola Maseko, bei der Verleihung. "Drum" basiert auf der wahren Geschichte eines Reporters, der über die unmenschlichen Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft während der Anfänge des Apartheidregimes berichtet. Der spätere Präsident Nelson Mandela wird in dem Film als junger Anwalt gezeigt. Der Preis des Festivals zeichnet den Film aus, der nach Meinung der Jury am besten die afrikanische Wirklichkeit wiedergibt. Tausende Kinofans aus Afrika und aller Welt waren zum 19. Festival des afrikanischen Films (FESPACO) in die Hauptstadt von Burkina Faso gekommen. Gut 180 Produktionen standen im Programm, die meisten von afrikanischen Filmemachern.