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Sport

FIFA weist Vorwürfe zurück

Löschung von Tonaufzeichnungen, Komplott gegen Funktionäre, mögliche Suspendierung des Präsidenten - einige Zeitungen behaupten Insiderwissen zu haben. Der Weltfußballverband dementiert deren Behauptungen jedoch.

Die FIFA hat Medienberichte über angebliche gelöschte brisante Tonaufnahmen von der Council-Sitzung am 9. und 10. Mai in Mexiko-Stadt als falsch zurückgewiesen. "Der E-Mail-Verkehr, in dem die Löschung von Audio-Dateien erwähnt wird, bezieht sich auf eine Kopie der Original-Dateien der Sitzung, die fälschlicherweise auf einem lokalen Laufwerk gespeichert waren", hieß es in einer Mitteilung des Fußball-Weltverbandes am Donnerstagabend. Die Originalaufnahme sei "ordnungsgemäß bei der FIFA gespeichert."

FIFA Präsident Gianni Infantino

Infantino: Spielt er fair?

Zuvor hatten die Zeitung "Die Welt" und der Schweizer "Tagesanzeiger" online berichtet, dass FIFA-Chef Gianni Infantino die Löschung der Gesprächsaufzeichnungen angeordnet haben solle. Angeblich soll es bei der Sitzung um einen möglichen Komplott gegen den mittlerweile zurückgetretenen FIFA-Chefaufseher Domenico Scala gegangen sein. Auch dies wurde von der FIFA dementiert.

Derzeit kein offzielles Verfahren gegen Infantino

Die Zeitungen berichteten zudem über eine drohende provisorische Sperre von 90 Tagen gegen Infantino wegen des Verdachts auf verschiedene Ethikvergehen. Die FIFA-Ethikkammer wollte sich am Donnerstag nicht explizit zu den Vorgängen äußern, betonte allerdings, dass es derzeit kein formelles Verfahren gegen Infantino gebe. Der neue FIFA-Chef ist am Sonntag 100 Tage im Amt und muss sich seit dem FIFA-Kongress in Mexiko-Stadt am 13. Mai gegen diverse Vorwürfe wehren, sein Amt nicht ordnungsgemäß auszuüben.

sw (dpa)

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