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Sport

FIFA-Skandal: Ex-Fußballpräsident Guatemalas verhaftet

Die nächste Verhaftung im Skandal um Korruption in der FIFA: Der ehemalige Präsident des Chef des guatemaltekischen Fußballverbands wird festgenommen. Der Vorwurf: Er soll sich bereichert haben.

Seine wochenlanger Flucht hat ein Ende: Der im Korruptionsskandal des Fußballweltverbands FIFA angeklagte Chef des guatemaltekischen Fußballverbands ist verhaftet worden. Brayan Jiménez sei in einer Wohnung in einer gut situierten Wohngegend von Guatemala-Stadt gefasst worden, teilte die Generalstaatsanwaltschaft am Dienstag mit.

Der Funktionär wurde einem Haftrichter vorgeführt, um seine Aussage zu machen. Die US-Behörden haben Jiménez und zahlreiche weitere Fußballfunktionäre aus Süd- und Mittelamerika wegen Korruptionsvorwürfen im Zusammenhang mit der Vermarktung internationaler Turniere angeklagt. Gegen Jiménez liegt ein guatemaltekischer Haftbefehl und ein Auslieferungsbegehren der USA vor. Ihm werden Bildung einer kriminellen Vereinigung und Geldwäsche vorgeworfen.

400.000 Euro Schmiergeld

Jiménez und der frühere Generalsekretär des guatemaltekischen Fußballverbandes, Héctor Trujillo, sollen beim Verkauf von Fernsehrechten für Qualifikationsspiele für die Weltmeisterschaften 2018 und 2022 über 400.000 US-Dollar an Schmiergeldern kassiert haben. Mitte Dezember hatte die FIFA den guatemaltekischen Fußballverband unter Zwangsverwaltung gestellt. Ein sogenanntes Normalisierungskomitee führt bis auf weiteres die Geschäfte und soll Neuwahlen organisieren.

Jiménez ist bezeichnenderweise Mitglied des FIFA-Kommitees für Fair Play und soziale Verantwortung. Sein Fall reiht sich ein in eine

Chronologie des FIFA-Skandals

:lange Liste# an Skandalen und Verhaftungen von FIFA-Offiziellen.

jw/sw (dpa, sid)

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