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Wirtschaft

Fiat steigt bei General Motors aus

Mit dem Verkauf seines Fünf-Prozent-Anteils an General Motors will der italienische Autobauer Fiat wieder flüssig werden. Wie das Unternehmen am Samstag (21.12.2002) bekannt gab, verkaufte es seinen Anteil für 1,16 Milliarden Dollar (rund 1,13 Milliarden Euro). Berichten zufolge soll es sich bei dem Käufer um die Investmentbank Merrill Lynch handeln. Weiter brachte Fiat nach eigenen Angaben einen Vertrag über den Verkauf von 51 Prozent seines verschuldeten europäischen Finanzdienstleisters Fidis unter Dach und Fach.

Die beiden Verträge sollten dem Konzern helfen, seine von den Kreditgebern gesetzten Finanzziele einzuhalten, sagte Fiat-Sprecher Raffaello Porro. Die Fidis-Anteile sollen an die Hauptgläubiger des Unternehmens gehen. Bei Fiat sollen dafür 400 Millionen Euro in die Kasse fließen, der Schuldenstand soll um sechs Milliarden Euro sinken.

Fiat steht mit rund 33 Milliarden Euro in der Kreide und soll die Schulden nach Vorgaben seiner Gläubiger auf rund 23 Milliarden drücken. Auch mit einem Restrukturierungsplan will sich das Unternehmen sanieren.