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USA

Feuerwehr kämpft gegen Waldbrände in Kalifornien

Kalifornien erlebt seine ersten großen Waldbrände nach dem Ende der fünfjährigen Dürreperiode. Tausende Menschen mussten bereits evakuiert werden.

Im US-Bundesstaat Kalifornien kommt die Feuerwehr kaum gegen die schweren Waldbrände an. 5000 Feuerwehrleute waren allein am Sonntag im Einsatz gegen insgesamt 14 Feuer. Tausende Menschen wurden in Sicherheit gebracht, mehrere tausend Hektar Land fielen bereits den Flammen zum Opfer.

Das größte Feuer loderte im Bezirk San Luis Obispo. Nach Angaben der Feuerwehr zerstörte es bereits eine Fläche von fast 10.000 Hektar und konnte erst zu einem Zehntel eingedämmt werden. Das "Whittier-Feuer" im südlichen Bezirk Santa Barbara zerstörte bereits eine Fläche von rund 3200 Hektar. Mehr als 3500 Menschen mussten allein dort evakuiert werden.

USA Waldbrände in Kalifornien (Reuters/Santa Barbara County Fire Department/M. Eliason)

Die Feuer entzünden sich durch die heißen Winde immer wieder neu

Hitzewelle und trockende Winde

Das "Wall-Feuer" im Bezirk Butte im Norden Kaliforniens zerstörte bereits knapp 1800 Hektar Land und war laut Feuerwehr erst zu etwa 20 Prozent eingedämmt. Zehn Gebäude brannten ab, weitere Häuser waren von den Flammen bedroht. Evakuierungen seien im Gange, erklärte die Feuerwehr. Berichten zufolge wurden in dem Bezirk vier Menschen verletzt.

Die Brände waren am Wochenende ausgebrochen und wurden von heißen, trockenen Winden angefacht. Fast der gesamte Süden Kaliforniens ächzt derzeit unter Rekordtemperaturen. In Los Angeles war es zuletzt 1954 so heiß wie am Samstag. Im Vorort Woodland Hills wurden 42,8 Grad gemessen - damit wurde ein Rekord von 2006 gebrochen. Kaliforniens Gouverneur Jerry Brown hatte im April die Dürreperiode für beendet erklärt, die den Bundesstaat mehr als fünf Jahre geplagt hatte.

as/cgn (afp, ape)