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Filme

Feuerpause beendet

Der 11. September hatte vielen die Lust an Gewalt und Katastrophen auf der Leinwand verdorben. Drei Monate danach: Business as usual.

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Dreharbeiten für den Krieg

Lauter als in diesem Jahr war es in amerikanischen Kinos zur Vorweihnachtszeit selten. Einschläge von Raketen, Explosionen von Autobomben und das Rattern von Maschinengewehren lassen die Soundanlagen in den Filmpalästen vibrieren - und die Kassen klingeln. Von dem Schockzustand, in den auch Hollywood durch den Terroranschlag auf das World Trade Center gefallen war, ist nichts mehr zu spüren.

Bis zum 11. September hatte Amerikas Filmschmiede seit Anfang des Jahres knapp ein Dutzend Kriegsfilme produziert. Doch dann wurden die Premieren unter dem Eindruck der realen Bilder des Grauens verschoben. Jetzt kommen sie Schlag auf Schlag. Und Robert Redford behält Recht: "Es könnte sich zeigen, dass dies bloß ein vorbeiziehendes Unwetter ist", hatte der Star gesagt, als in den Studios diskutiert wurde, ob man jemals wieder explodierende Häuser im Kino zeigen könne.

Noch mindestens bis ins Frühjahr - auf dem deutschen Kinomarkt bis weit in den Sommer - wird das Hollywood-Feuer anhalten.

Im März kommt in den USA "We Were Soldiers" mit Mel Gibson als Offizier im Vietnameinsatz auf die Leinwände. Der Film ist der letzte des US-Kriegsfilmjahrgangs 2001. Angesichts des Interesses für die bereits angelaufenen oder angekündigten "War Movies" lässt sich ahnen, dass die Studios 2002 noch tiefer in die Munitionskisten greifen.

Gewalt bringt Zuschauer

Das US-Publikum findet großen Gefallen an den martialischen Streifen, obwohl die Helden oft gar nicht so heldenhaft erscheinen.

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