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DW-RADIO

Festnahme Karadzics öffnet Türen für Serbien

Wie Europas Politiker auf die Festnahme reagieren, welche Sanktionen die Außenminister gegen Simbabwe beschlossen haben und wieso die Tschechen gerne mehr Atomreaktoren hätten - das und mehr erfahren Sie in Fokus Europa.

Verhaftung des bosnische Serbenführers Radovan Karadzic (22.07.2008/AP)

Verhaftung des bosnische Serbenführers Radovan Karadzic in Belgrad

Nach 13 Jahren auf der Flucht nahmen am Montagabend serbische Sicherheitskräfte den gesuchten Serbenführer Radovan Karadzic in Belgrad gefasst. EU-Politiker bewerten die Festnahme als Meilenstein in den Beziehungen zur Regierung Serbiens. Die EU-Minister müssen nun beraten, ob sie das Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen (SAA) mit Serbien in Kraft setzen. Sylvie Ahrens berichtet für Fokus Europa.

Weitere Themen der Sendung am 22.07.2008 um 18:15 UTC:

Außerdem entschieden die EU Außenminster am Dienstag in Brüssel über härtere Sanktionen gegen Simbabwe. Hintergrund sind die umstrittenen Präsidentschaftswahlen, in denen sich Robert Mugabe die Macht sicherte. Die Außenminister erweiterten unter anderem die Liste der in Europa unerwünschten Personen um 37 Simbabwesen, die Mugabe nahestehen sollen. Außerdem beschlossen die Politiker erstmalsm, das Vermögen von vier Firmen einzufrieren, die den Präsidenten unterstützen. Aus Brüssel berichtet Ulrike Bosse für Fokus Europa.

In unserer Serie zur Atomkraft in Europa schauen wir auf Temelin, das wohl derzeit umstrittenste Kernkraftwerk in der Europäischen Union. Mit zahlreichen Störfällen hat das AKW in der gerade 800 Einwohner zählenden Gemeinde immer wieder grenzübergreifende Schlagzeilen gemacht. Warum die breite Mehrheit der Bevölkerung in Tschechien die Atomkraft trotzdem begrüßt, weiß Lothar Martin.