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Lernerporträts

Fernando aus Brasilien

Eigentlich wollte der Brasilianer Fernando nur aus beruflichen Gründen Deutsch lernen. Aber nach einem Praktikum am Niederrhein und zahlreichen Reisen durch Deutschland kann er sich jetzt für deutsche Sprache begeistern.

Audio anhören 05:02

Fernando aus Brasilien – das Porträt als MP3

Name: Fernando

Land: Brasilien

Geburtsjahr: 1988

Beruf: Student

Ich lerne Deutsch, weil …
ich ein Praktikum in Deutschland machen wollte. Nach einem halben Jahr in Mönchengladbach konnte ich besser Deutsch und habe angefangen, die Sprache mehr und mehr zu mögen.

Mein erster Tag in Deutschland …
war ganz anders als geplant. Vor meinem Abflug hatte ich auswendig gelernt, was ich sagen würde: „Guten Tag, ich heiße Fernando.“ Aber als ich ankam, habe ich kein Wort herausgebracht.

So ist Deutschland:
Es ist ein praktisches Land. Hier kann man alles mit dem Zug, Bus und Flugzeug erledigen.

Das ist typisch deutsch:
Die Zuverlässigkeit. Wenn man sich mit Deutschen verabredet, dann kommen sie auch – ohne dass man noch mal wie in meinem Heimatland nachfragen muss. Sonst muss man schon mal alleine essen.

In dieser deutschen Stadt würde ich gern leben:
In Düsseldorf. Das ist eine große Stadt, in der viel los ist. Außerdem gibt es da leckeres japanisches Essen. Das ist mir wichtig, denn ein Teil meiner Familie kommt aus Japan.

Das werde ich an der deutschen Sprache nie verstehen:
Wie man das „r“ ausspricht. Das kann ich einfach nicht richtig sagen, besonders wenn ich schnell sprechen muss. Entweder sage ich „h“ oder mache einen komischen Laut.

Das kann man am besten auf Deutsch:
Dinge erklären, die etwas mit Maschinenbau zu tun haben. Denn die Wörter sind im Deutschen sehr logisch zusammengesetzt. So bezeichnet das Wort meist, um was es sich handelt. Das hat mir auf der Arbeit sehr geholfen.

Diesen deutschen Dialekt würde ich gern sprechen:
Eigentlich will ich nur Hochdeutsch sprechen. Aber Niederrheinisch gefällt mir auch. Ich habe ja am Niederrhein gelebt. Auf meinen Reisen durch Deutschland habe ich auch Schwäbisch und Bairisch gehört. Das hat mir aber nicht so gut gefallen.

An einem freien Tag in Deutschland würde ich …
eine neue Stadt kennenlernen – vielleicht Hamburg. Ich war noch nie in Norddeutschland.

Das wird mir aus Deutschland in meiner Heimat fehlen:
Meine Gastfamilie, meine Freunde und meine Arbeitskollegen. Gebäude und Kultur gibt es überall auf der Welt, aber Menschen, die man mag, nicht immer.

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