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Pressemitteilungen

Ferdinand Dudenhöffer: Trennung von Smart für Mercedes teurer als Fortsetzung der Sanierung

Automobilexperte der FH Gelsenkirchen im Interview von DW-TV

Eine Trennung von der Kleinwagenmarke Smart könnte für Mercedes "heute kostenträchtiger sein, als an der Sanierung weiterzuarbeiten. Mercedes sei beim Smart gezwungen, mit einem neuen Ansatz in die Zukunft zu gehen. Das sagte der Automobilwissenschaftler Ferdinand Dudenhöffer in einem Interview von DW-TV. "Es wird schwer, aber Vorstandschef Zetsche hat gezeigt, dass er mit neuen Produkten sehr erfolgreich und mit sehr viel Kundengespür im Markt agieren kann", so der an der Fachhochschule Gelsenkirchen forschende Experte im deutschen Auslandsfernsehen.

Dudenhöffer führte das Ergebnis der heute vorgelegten Bilanz der Mercedes-Gruppe zum einen auf "Qualitätshandicaps" zurück, zum anderen sei der Konzern "im Laufe der Jahre einfach zu füllig, zu groß aufgestellt worden". Es werde "einige Änderungen geben, die die Car-Group schlanker, flexibler und damit auch ertragsstärker machen", so der Wissenschaftler im deutschen Auslandsfernsehen. Er gehe davon aus, dass die Probleme auf der Nachfrageseite bei der C- und bei der E-Klasse "aufgefangen werden können und es keine weiteren Stellenstreichungen in der Gruppe geben wird".

16. Februar 2006
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  • Datum 16.02.2006
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  • Permalink http://p.dw.com/p/7ztg
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