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Sport-News

Fenerbahce beendet Spielboykott

Recep Tayyip Erdogan wirkt auf den türkischen Meister ein: Nach dem Anschlag auf den Mannschaftsbus von Fenerbahce Istanbul vor zwölf Tagen beendet der Klub nun den Spielboykott.

Fenerbahce and Galatasaray

Fenerbahces Emmanuel Emenike (l.) in Aktion gegen Galatasarays Hakan Balta

Eigentlich wollte der türkische Fußball-Meister Fenerbahce Istanbul nach dem Anschlag auf seinen Mannschaftsbus erst nach endgültiger Aufklärung des Falls wieder Spiele bestreiten. Nun teilte der Verein mit, dass der

Spielboykott

beendet sei. Die beiden zwischenzeitlich festgenommenen

Verdächtigen

sind derweil aus der Untersuchungshaft entlassen worden.

"Nach Garantien der höchsten Autoritäten des Staates hat die Vereinsführung einstimmig beschlossen, die Teilnahme am Spielbetrieb wiederaufzunehmen", heißt es in einer Stellungnahme des Klubs. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan empfing die Kapitäne aller 18 Erstligisten am Wochenende.

Nächstes Ligaspiel gegen Bursaspor

Die Mannschaft um den früheren Bundesliga-Mittelfeldstar Diego steht damit am Donnerstag zum Pokalspiel gegen Mersin Idman Yurdu wieder auf dem Fußballplatz. In der Liga, die nach dem Vorfall für eine Woche ausgesetzt hatte, geht es für Fenerbahce am kommenden Montag gegen Bursaspor wieder um Punkte.

Bei dem Anschlag vor zwölf Tagen auf den fahrenden Bus war der Fahrer des Gefährts mit der gesamten Mannschaft an Bord von Splittern der durch die Schüsse zerborstenen Frontscheibe im Gesicht verletzt worden. Die Spieler kamen mit dem Schrecken davon.

pjr/ck (sid/dpa)

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