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Sport

Federer patzt im Davis-Cup-Finale

Tennisprofi Roger Federer verliert im Davis-Cup-Finale in Frankreich sein Einzel und macht dabei keinen fitten Eindruck. Ein anderer Schweizer aber überzeugt, so dass im Endspiel von Lille noch alles offen ist.

Der Franzose Gael Monfils (l.) und der Schweizer Roger Federer (r.) verabschieden sich nach dem Match (Foto: PHILIPPE HUGUEN/AFP/Getty Images)

Der Franzose Gael Monfils (l.) und der Schweizer Roger Federer (r.) nach ihrem Einzel im Davis-Cup-Finale von Lille

Der Traum vom ersten Davis-Cup-Titel seiner Karriere droht für Roger Federer zu platzen. Der von Rückenproblemen geplagte Schweizer verlor am Freitag in Lille sein Einzel gegen den Franzosen Gael Monfils mit 1:6, 4:6 und 3:6 und war dabei meilenweit von seiner Bestform entfernt. Fünf Tage nach seinem

Verzicht auf das Endspiel der Tennis-WM in London

blieb Federer gegen den wie entfesselt spielenden Monfils völlig ohne Chance. Die Rückenblessur behinderte den Rekord-Grand-Slam-Turnier-Sieger deutlich in seinen Bewegungen.

Damit steht es im Endspiel zwischen Frankreich und der Schweiz nach dem ersten Tag 1:1. In der ersten Partie hatte Stanislas Wawrinka vor der Davis-Cup-Rekord-Kulisse von 27.432 Zuschauern gegen Jo-Wilfried Tsonga mit 6:1, 3:6, 6:3 und 6:2 gewonnen. Für das Doppel am Samstag (15.30 Uhr MEZ) sind bislang Julien Benneteau und Richard Gasquet bei Frankreich sowie Marco Chiudinelli und Michael Lammer für die Schweiz vorgesehen. Änderungen sind aber bis kurz vor Spielbeginn möglich.

"Es war nicht alles schlecht heute", sagte Federer nach der bitteren Niederlage. "Je länger das Match lief, desto besser habe ich mich gefühlt und das ist sehr ermutigend." Mit Blick auf das womöglich vorentscheidende Doppel meinte der 33-Jährige: "Wenn wir meinen, es ist die beste Wahl, dann bin ich bereit." Allerdings scheint wahrscheinlicher, dass Wawrinka und Chiudinelli das Duo der Schweizer bilden.

ck/kd (dpa)

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