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Politik

FDP auf Talfahrt

Bereits in der ersten Woche der neuen Regierung fällt die Zustimmung der Wähler für die liberale FDP auf schlechtesten Wert in diesem Jahr. Auch den FDP-Ministern trauen die Bürger wenig zu.

(Foto: AP)

Guido Westerwelle mit Koalitionsvertrag

Fünf Wochen nach der Bundestagswahl und nach nur einer Woche an der Macht verliert die FDP deutlich an Zustimmung. Nun steht die Partei bei der Sonntagsfrage mit 12 Prozent auf einer Stufe mit Linken und Grünen. Die konservative CDU (36 Prozent) und die sozialdemokratische SPD (21 Prozent) haben jeweils einen Prozentpunkt hinzugewonnen.

Vertrauen in die Minister fehlt

Brüderle (Foto: ap)

Kann er die Wirtschaft retten? Die Bürger sehen Brüderle kritisch

Auch die Minister der FPD schneiden bei den Bürgern schlecht ab. In einer weiteren Umfrage des Instituts Forsa wurde gefragt, wieviel Zutrauen die Deutschen den neuen Ministern entgegenbringen. Besonders schlecht schneidet der neue Wirtschaftsminister Rainer Brüderle ab, dem nur 29 Prozent zutrauen, die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Selbst 57 Prozent der FPD-Anhänger glauben nicht daran, dass Brüderle für Aufschwung sorgen kann.

Auch das Zutrauen in den jüngsten Minister im Kabinett hält sich in Grenzen: Nur 36 Prozent der Bürger denken, dass Philipp Rösler die Gesundheitsversorgung in Deutschland bezahlbar machen wird.

Zweifel auch bei der CDU

Schäuble (Foto: ap)

Packt Schäuble die Steuerproblematik an?

Aber auch die Minister der CDU/CSU werden von der Bevölkerung kritisch beurteilt. So zum Beispiel Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble: Die Hälfte aller Befragten glaubt nicht, dass Schäuble das Steuersystem gerechter machen wird. Nur 41 Prozent der Bürger trauen ihm das zu.

Für die Umfrage zum Wahltrend wurden 2503 repräsentative Bundesbürger ausgewählt und befragt. Die Umfragewerte zu den Ministern basieren auf den Einschätzungen von 1005 ebenfalls repräsentativ ausgesuchten Bürgern. In Auftrag gegeben wurden beide Umfragen von dem Magazin Stern und dem TV-Sender RTL.

Autorin: Rebekka Drobbe (ap, dpa, rtr)

Redaktion: Anna Kuhn-Osius