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Sport

FC Liverpool ist Favorit der Buchmacher

Raul sucht neue Herausforderung, Maradona in den Schlagzeilen, Frauen-Randale im französischen Fußball und Stadionverbot für Eto's Kinder - die Fußballnachrichten.

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Reals Raul sucht neue Aufgaben

Spaniens Stürmstar Raul wird Rekordmeister Real Madrid voraussichtlich am Saisonende verlassen. Laut einem Bericht der Sportzeitung Marca sucht der 29-Jährige, der seit 13 Jahren bei den Königlichen spielt und dessen Vertrag noch bis 2010 läuft, eine neue Herausforderung. Raul, der in 102 Länderspielen für Spanien 44 Treffer erzielte, wird mit den englischen Spitzenklubs Manchester United und FC Liverpool in Verbindung gebracht.

Klinik-Chef: Kein Selbsmordversuch bei Maradona

Diego Maradona mit Ball und Zigarre

Er liebt den Ball - und das Leben: Diego Maradona

Der Chef einer Klinik in Buenos Aires hat Berichte über angebliche Selbstmordpläne der argentinischen Fußball-Legende Diego Maradona zurückgewiesen. "Es gab keinen Selbstmordversuch", sagte Hector Pezzello vor Journalisten. Pezzello ist Leiter der Güemes-Klinik in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires, in die Maradona vor fast einer Woche eingeliefert worden war. Zuvor war er nach übermäßigem Alkohol- und Lebensmittelkonsum im Haus seiner Eltern zusammengebrochen. Die Mediziner stellten eine Hepatitis-Erkrankung fest. Der 46-jährige Ex-Kapitän der argentinischen Nationalmannschaft hat seit langem Drogen- und Alkoholprobleme. Außerdem leidet er Medienberichten zufolge trotz einer Magenverkleinerung vor zwei Jahren inzwischen wieder an Übergewicht.

Topfavorit: FC Liverpool
Bayern München gehört unter britischen Buchmachern trotz des achtbaren 2:2 beim AC Mailand im Viertelfinal-Hinspiel nicht zu den Top-Favoriten auf den Sieg in der Champions League. Die Münchner rangieren beim Wettanbieter William Hill mit einer Quote von 13:2 nur auf dem vierten Platz. Heißester Anwärter auf den Sieg ist der englische Rekordmeister FC Liverpool mit einer Quote von 11:4.

Catania darf wieder Publikum empfangen
Die Spiele des italienischen Erstligisten Catania Calcio müssen nicht mehr unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen werden. Dies entschied ein regionales Verwaltungsgericht. Das Gericht hob damit den Beschluss des italienischen Verbandes FIGC auf. Dieser hatte nach dem Tod des Polizisten Filippo Raciti bei schweren Krawallen in Catania am 2. Februar eine Stadionsperre bis 30. Juli verfügt. Die Anhänger von Catania sowie die Dauerkartenbesitzer hatten gegen die Aussperrung geklagt. Die Heimspiele von Catania werden dennoch bis zum Saisonende auf neutralem Platz ausgetragen.

Auslosung U17-EM
Der ehemalige Schalker Bundesligaprofi Marc Wilmots hat der U17-Nationalmannschaft des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Brüssel schwere Gegner für die EM-Endrunde in Belgien (2. bis 13. Mai) zugelost. Die Mannschaft von DFB-Trainer Paul Schomann trifft in der Gruppe A auf Frankreich, Spanien und die Ukraine. In der Gruppe B spielen die Niederlande, Island, England sowie Gastgeber Belgien. Die ersten beiden Teams jeder Gruppe erreichen das Halbfinale (10. Mai), das Endspiel wird am 13. Mai in Tournai ausgetragen. Die vier Halbfinalisten sowie der Sieger des Duells der beiden Drittplatzierten nach der Vorrunde qualifizieren sich für die WM im August in Südkorea.

Frauen-Randale
Die Disziplinarkommission des französischen Fußball-Verbandes (FFF) hat mit drakonischen Strafen auf die Ausschreitungen rund um ein Frauenspiel der 2. Liga reagiert. Die Mannschaft von Celtics Marseille wurde mit dem Zwangsabstieg in dritte Liga bestraft. Außerdem wurde eine Spielerin des Klubs zu einer dreijährigen Sperre und drei Akteurinnen zu zweijährigen Sperren verurteilt. Weitere Spielerinnen und der Trainer erhielten mehrmonatige Sperren. Nach der Partie zwischen Marseille und St. Maur, bei der es auf Grund zahlreicher ruppiger Szenen zu insgesamt acht Feldverweisen gekommen war, lauerte eine Gruppe von Celtic-Spielerinnen in Begleitung von Freunden dem Team von St. Maur am Bahnhof auf und zettelte eine Schlägerei an, in deren Anschluss einige Personen verletzt im Krankenhaus behandelt werden mussten.

Eto'o erteilt Kindern Stadionverbot
Kameruns Stürmerstar Samuel Eto'o vom spanischen Fußball-Meister FC Barcelona hat seinen Kindern aus Angst vor Rassismus in den Stadien den Besuch von Fußballspielen untersagt. "Momentan ziehe ich es vor, meine Kinder nicht zu den Spielen zu lassen. Sie müssten sich auf den Tribünen Dinge anhören, die einem Kind nur schwer zu erklären wären", sagte der Afrikaner. Eto'o war in der Vergangenheit immer wieder rassistischen Beleidigungen in mehreren Stadien ausgesetzt. Zahlreiche spanische Klubs wurden in den zurückliegenden zwei Jahren wegen des rassistischen Verhaltens ihrer Anhänger bestraft.

Korruption in der Slowakei
Der zweithöchste Funktionär des slowakischen Fußballverbandes SFZ ist am Mittwoch wegen Korruptionsverdachts von allen seinen Funktionen entbunden worden. SFZ-Generalsekretär Vladimir Wänke war Anfang März von der Polizei direkt bei der Annahme von Bestechungsgeld überrascht und festgenommen worden. Da er gegen seine Strafverfolgung Beschwerde einlegte, ließ der Fußballverband zunächst noch die Unschuldsvermutung gelten und verfügte nur eine vorläufige Beurlaubung. Jetzt wies die slowakische Staatsanwaltschaft die Beschwerde rechtskräftig zurück. Damit steht der strafrechtlichen Verfolgung des Funktionärs nichts mehr im Wege. (wga)