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Fußball

FC Bayern locker weiter im DFB-Pokal

Zum Abschluss der ersten DFB-Pokalrunde setzt sich Bayern München bei Jahn Regensburg durch. Auch die Zweitligisten Dynamo Dresden, Union Berlin und SV Sandhausen sind weiter gekommen.

Der Münchner Mario Mandzukic freut sich mit Franck Ribery (M.) und Arjen Robben über sein Tor zum 0:1 (Foto: dpa/lby)

Der Münchner Mario Mandzukic freut sich mit Franck Ribery (M.) und Arjen Robben über sein Tor zum 0:1

Rekord-Cupsieger Bayern München steht nach einem Pflichtsieg in der zweiten Runde des DFB-Pokals. Der Vorjahresfinalist setzte sich mit 4:0 (1:0) beim Zweitliga-Aufsteiger Jahn Regensburg durch. Fünf Tage vor dem Bundesliga-Auftakt beim Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth bot die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes dabei eine souveräne, aber glanzlose Vorstellung.

Vor 12.500 Zuschauern im Jahnstadion entschieden drei Neuzugänge das Spiel zu Gunsten der Bayern. Der Kroate Mario Mandzukic (32., 80.), der vor der Saison vom VfL Wolfsburg gekommen war, traf zweimal. Xherdan Shaqiri (60.), vom Schweizer Meister FC Basel nach München gewechselt, verwandelte einen direkten Freistoß sehenswert und bereitete zudem den zweiten Treffer von Mandzukic vor. Rückkehrer Claudio Pizarro (88.) erzielte kurz vor Schluss den Endstand, der frühere Bremer traf aus kurzer Distanz per Volley.

Dresden siegt im Sachsen-Derby

Zuvor hat Zweitligist Dynamo Dresden mit einem Sieg im brisanten Sachsen-Derby beim Chemnitzer FC wie im Vorjahr die 2. Runde im DFB-Pokal erreicht. Das Team von Trainer Ralf Loose setzte sich mit 3:0 (2:0) bei dem Drittligisten durch. Vor 14.500 Zuschauern im Stadion an der Gellertstraße trafen Robert Koch (31.) und Mickael Pote (41.) für die Dresdner, die in der Vorsaison Bayer Leverkusen mit 4:3 in Runde eins ausgeschaltet hatten. Den Schlusspunkt setzte der Chemnitzer Verteidiger Christoph Buchner mit einem Eigentor (79.).

Rauchbomben im Stadion an der Gellertstraße in Chemnitz: Die Partie Chemnitz gegen Dresden musste unterbrochen werden (Foto: dpa/lsn)

Rauchbomben im Chemnitzer Stadion: Das Sachsen-Derby gegen Dresden musste unterbrochen werden

Überschattet wurde die Partie von einer Spielunterbrechung. Chemnitzer Anhänger hatten in zwei Zuschauerblöcken Bengalos und Rauchbomben gezündet. Weil das Dresdner Tor nicht mehr zu sehen war, unterbrach der Schiedsrichter die Begegnung in der 58. Spielminute für vier Minuten.

Union gelingt Pokalrevanche

Auch Zweitligist Union Berlin ist weiter gekommen und hat nach einer Zitterpartie erfolgreich Revanche für die Erstrunden-Niederlage der vergangenen Saison genommen. Beim Regionalligisten Rot-Weiss Essen gewann die Mannschaft von Uwe Neuhaus durch ein Last-Minute-Tor von Simon Terodde (120.) mit 1:0 (0:0) nach Verlängerung und überstand damit erstmals seit neun Jahren die erste Runde. Im Juli 2011 waren die Berliner zum Pokalauftakt mit 5:6 nach Elfmeterschießen in Essen gescheitert.

Pokal-Blitzstart reicht Sandhausen

Zum ersten Mal seit 17 Jahren steht der SV Sandhausen wieder in der zweiten Runde. Der Zweitliga-Aufsteiger besiegte den Liga-Konkurrenten FC Energie Cottbus mit 3:0 (2:0). Kapitän Frank Löning traf vor 2700 Zuschauern im Hardtwaldstadion bereits in der dritten Minute, Daniel Schulz sorgte mit der zweiten Chance nur wenig später schon für die Vorentscheidung (10.). Jan Fießer machte alles klar (90.). Zuletzt war Sandhausen 1995 durch das 15:14 im Elfmeterschießen gegen den VfB Stuttgart eine Runde weiter gekommen.