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Fußball

FC Bayern ist Herbstmeister

Mit einem 3:0-Erfolg über den 1. FC Köln hat sich der FC Bayern München die Herbstmeisterschaft in der Bundesliga gesichert. Dabei baute Mario Gomez seine Führung in der Torschützenliste weiter aus.

Mario Gomez und David Alaba feiern. (Foto: Kerstin Joensson/AP/dapd)

Bayern siegt gegen Köln

Es war ein glanzloser Jahresabschluss im Münchener Stadion, doch die Fans des FC Bayern feierten ihre Mannschaft nach dem 3:0 (0:0)-Erfolg über den 1. FC Köln dennoch überschwänglich. Denn mit 37 Punkten aus 17 Spielen ist der deutsche Rekordmeister souverän zum 17. Mal in seiner Vereinsgeschichte Herbstmeister der Bundesliga und darf sich berechtigte Hoffnungen auf den Titel machen: In 14 der vorangegangenen 16 Fälle holten die Bayern nach dem Hinrunden-Spitzenplatz auch die deutsche Meisterschaft. Obwohl der FCB fast eine Stunde lang in Unterzahl spielen musste, ging er als verdienter Sieger vom Platz. Franck Ribéry hatte nach wiederholter Unsportlichkeit gegen Henrique Sereno in nur wenigen Minuten zunächst die Gelbe und anschließend die Gelb-Rote Karte gesehen. Mario Gomez leitete in der zweiten Halbzeit mit seinem 16. Saisontreffer (48.) den Heimsieg ein, außerdem trafen David Alaba (63.) und Toni Kroos (88.). Der 1. FC Köln, der sich komplett auf das Verteidigen verlegte und auf Konterchancen hoffte, war bis dahin in der neuen Münchener Arena noch ungeschlagen gewesen.

Dortmund will sich nicht blenden lassen

Dortmunds Trainer Jürgen Klopp kneift während eines Interviews vor einem Spiel ein Auge zu (Foto: Jürgen Schwarz/dapd)

Trainer Klopp warnt seinen BVB

Die Herbstmeisterschaft ist also entschieden, dennoch will auch Verfolger Borussia Dortmund das Jahr mit einem Sieg gegen Schlusslicht SC Freiburg beenden. Die Breisgauer konnten nur eins ihrer letzten elf Heimspiele gegen den BVB gewinnen. Dennoch werde man die Freiburger nicht unterschätzen, betonte Trainer Jürgen Klopp: "Meine Mannschaft ist glücklicherweise nicht behämmert. Das ist eine richtige Herausforderung." Das hinge weniger damit zusammen, dass der Tabellenzweite gegen den Tabellenletzten spiele, sondern mehr damit, dass der SC Freiburg einfach für sich gesehen immer für eine bestimmte Qualität stehe.

Auch der Tabellendritte Schalke 04 kann im Duell mit Werder Bremen auf seine Bilanz bauen: Nur zwei Niederlagen gab es für die Königsblauen in den letzten 13 Duellen mit den Hansestädtern und nur eine in den letzten neun Heimspielen. Entsprechend gibt sich Werder Geschäftsführer Klaus Allofs vor der Partie auf Schalke auch recht bescheiden: "Ein 1:0-Sieg wäre mir schon spektakulär genug. Manchmal auch weniger spektakulär zu spielen, aber trotzdem dem Gegner nicht so viele Möglichkeiten zu geben, das ist das, was wir anstreben und was toll wäre." Und das wäre auch ein gutes Signal für den weiteren Verlauf der Saison, wünscht sich Allofs.

Nürnberg nimmt die Außenseiterrolle an

Nürnbergs Trainer Dieter Hecking gestikuliert beim Training (Foto: Bastian Ott dpa/lby)

Trainer Dieter Hecking weiß, wie schwer es in Leverkusen wird

Ein solches Signal will auch der 1. FC Nürnberg setzen in seiner Auswärtspartie bei Bayer Leverkusen. Doch die Bilanz der Franken sieht schlecht aus: Lediglich 15 Tore in 22 Gastspielen, nur eins in den letzten vier – wegen dieser schlechten Trefferbilanz siegten die Nürnberger nur zweimal überhaupt in Leverkusen. Doch "Club"-Trainer Dieter Hecking meint, wenn es lange 0:0 stünde oder man sogar mal in Führung gehen würde, dann könne es mit dem Punkten klappen: "Wir müssen es schaffen uns in das Spiel reinzubeißen, dann ist auch da sicherlich immer noch was möglich."

Zwei Verlierer der vergangenen Runde treffen in Wolfsburg aufeinander: Die Wölfe kassierten in Bremen, der VfB Stuttgart zuhause gegen Bayern München eine Niederlage. Entsprechend wollen beide punkten, am besten dreifach. Trainer Bruno Labbadia ist mit dem VfB Siebter, Wolfburg ist 14.. Dennoch betont Labbadia: "Wir wissen natürlich auch um die Qualität von Wolfsburg. Sie sind sehr gut besetzt. Ich hoffe einfach, dass wir das letzte Spiel noch mal mit voller Power angehen." Ein positives Ergebnis zu holen wäre ein sehr wichtiger Jahresabschluss, betont Labbadia.

Das kollektive Hoffen auf den guten Abschluss

Berlins Raffael (M.) jubelt über einen seiner Treffer (Foto: Thomas Wieck/dapd)

Aufsteiger Hertha ist in Liga eins auf einem guten Weg

Auch Aufsteiger Hertha BSC will mit einem guten Ergebnis bei 1899 Hoffenheim seine bisherige solide Vorstellung in der Bundesliga-Hinrunde untermauern.

Der seit acht Spielen ungeschlagene Hamburger SV empfängt Liganeuling FC Augsburg, der mit zwei Zu-Null-Heimsiegen in Folge zuletzt die "Rote Laterne" des Tabellenletzten abgeben konnte.

Und in den beiden Sonntagsbegegnungen des 17. Spieltags erwartet der 1. FC Kaiserslautern das Team von Hannover 96 und das bisherige Überraschungsteam der Hinrunde, Borussia Mönchengladbach, empfängt Mainz 05.

Autor: Calle Kops

Redaktion: Olivia Fritz

Hinweis: Die Deutsche Welle berichtet am Samstag (17.12.2011) in ihrem Live-Stream vom 17. Spieltag der Fußball-Bundesliga ab 16.05 MEZ und im Journal von DW-TV ab 23.00 MEZ.

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