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Fußball

FC Bayern feiert die Meisterschaft

Die Münchener dürfen endlich die Trophäe berühren. Freiburg hat erstmals in der Vereinsgeschichte die Chance in der Champions League zu spielen. Bremen feiert den Klassenerhalt, doch drei Teams müssen noch zittern.

Sie ist hässlich, schwer (11 Kilogramm) und alt (64 Jahre) – aber begehrt: die Meisterschale, auch Salatschüssel genannt. Nach zwei Jahren, in denen sie im Dortmunder Exil war, ist sie nun nach München zum deutschen Rekordmeister zurückgekehrt. Nach dem letzten Heimspiel der Saison, beim 3:0-Sieg (0:0) gegen den FC Augsburg, riss Kapitän Philipp Lahm die Schale als Erster in die Höhe. Seit fünf Spieltagen steht Bayern München zwar schon als Sieger dieser Saison fest, aber erst jetzt wird gefeiert. Später am Abend ließ sich die Mannschaft von ihren Fans hochleben. Es gab einen Autokorso in die Innenstadt und die Meisterfeier auf dem Rathausbalkon.

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Autokorso: Bayernstars lassen sich feiern

Das Spiel, bei dem Thomas Müller (69.), Shaqiri (82.) und Luiz Gustavo (87.) die späten Tore für die Münchener erzielten, war für die Gastgeber also nur nebensächlich. Für die Augsburger dagegen ging es um sehr viel: nämlich um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Nun müssen sie aber ohne einen einzigen nach Hause fahren und auf dem Relegationsplatz stehend auf den letzten Spieltag hoffen.

Borussia Dortmund hat zwar nicht gewonnen, aber mit dem 3:3 (3:1) beim VfL Wolfsburg immerhin Selbstvertrauen für das Champions-League-Finale in zwei Wochen gegen Bayern München getankt: Die Mannschaft von BVB-Trainer Jürgen Klopp lag mit zwei Toren in Rückstand und schaffte dann doch noch den späten Ausgleich. Ivan Perisic (14./22.) und Naldo (26.) waren für den VfL erfolgreich, Sven Bender (5.) und zweimal Marco Reuss (84./88.) trafen für Dortmund.

Leverkusen hat seine derzeit gute Form mit einem Sieg gegen Hannover 96 unterstrichen. Der Tabellen-Dritte setzte sich mit 3:1 (2:0) durch. Jens Hegeler (6./59.) und Stefan Kießling (28.) erzielten die Tore für die Bayer-Werkself, die nächste Saison wieder in der Champions League spielen wird. Mit nun 24 Saisontoren führt Kießling die Torjägerliste an, einen Treffer weniger hat der Dortmunder Robert Lewandowski, der an diesem Spieltag nicht getroffen hat. Für Hannover, für das Artur Sobiech (71.) traf, hat die Pleite keine Konsequenzen. Im Tabellenmittelfeld haben die Niedersachsen weder etwas mit dem Abstieg noch mit den internationalen Plätzen zu tun.

Schwache Schalker

Der FC Schalke 04 hat sein Ticket für die Qualifikation zur Champions League noch nicht sicher. Der Tabellen-Vierte unterlag im eigenen Stadion dem VfB Stuttgart mit 1:2 (0:1). Beide Tore für den VfB erzielte Vedad Ibisevic (24.) und auch das Schalker Tor machte ein Schwabe: Georg Niedermeier (90.+2, Eigentor). In der Liga ist für den VfB nichts mehr zu holen, die ganze Konzentration bei den Schwaben liegt auf dem DFB-Pokalfinale gegen Bayern München (01.06.2013).

Tor und Tänzchen: Schmid (l.) bejubelt sein Tor mit Teamkollegen Caligiuri. Foto: Micha Will/Bongarts/Getty Images

Tor und Tänzchen: Schmid (l.) bejubelt sein Tor mit Teamkollegen Caligiuri.

Eine großartige Saison hat der SC Freiburg gespielt und kann sich nun am vorletzten Spieltag zu Recht feiern lassen. Denn Freiburg hat durch den 2:1 (0:1)-Erfolg bei der Spielvereinigung Greuther Fürth einen Europapokalplatz sicher. Freiburg hat somit erstmals in der Vereinsgeschichte die Chance sich für die Champions League zu qualifizieren. Zunächst sah es nach dem Treffer von Matthias Zimmermann (3.) nach dem fünften Saisonsieg für Greuther Fürth aus. Doch dann schossen Jonathan Schmid (69.) und Max Kruse (78.) noch die Tore für Freiburg. Greuther Fürth steht bereits als Absteiger fest.

Bremen bleibt Bundesligist

Werder Bremen hat es geschafft, die Norddeutschen bleiben in der Bundesliga. Durch das 1:1 (1:0) gegen Eintracht Frankfurt haben die Bremer als Vierzehnter in der Tabelle nun 34 Punkte und können von der Konkurrenz hinter ihnen nicht mehr eingeholt werden. Die Torschützen: Kevinde Bruyne (22.) für Bremen und 1:1 Srdan Lakic (51.) für die Eintracht. Die Frankfurter rutschen damit um einen Platz nach hinten und sind nur noch Sechster und können am letzten Spieltag sogar noch die Europapokal-Plätze verfehlen.

Kaum mehr Hoffnung, doch noch in der Ersten Liga zu bleiben, hat 1899 Hoffenheim. Gegen den Hamburger SV ging der Tabellenvorletzte mit 1:4 (0:2) unter. Heung-Min Son (18.), Denis Aogo (35.), Petr Jiracek (60.) und Artjoms Rudnev (88.) machten die Tore für den HSV, der damit als Siebter noch auf einen Europapokalplatz schielt. Kevin Volland (61.) erzielte den Ehrentreffer für die Hoffenheimer.

Abstiegskrimi

Nerven zeigt auch Fortuna Düsseldorf im Kampf um den Klassenerhalt. Seit elf Spielen haben die Rheinländer nicht mehr gewonnen, auch gegen den 1. FC Nürnberg reichte die Führung dank des Eigentors von Hanno Balitsch (22.) nicht. Robert Mak (58.) und Marvin Plattenhardt (64.) drehte die Partie noch zum 2:1 (0:1) für die Nürnberger. Düsseldorf bleibt damit Tabellen-Fünfzehnter und kann am letzten Spieltag noch vom FC Augsburg eingeholt werden und auf den Relegationsplatz abrutschen.

Borussia Mönchengladbach kann über seinen zwölften Saisonsieg jubeln. Nach schwachem Start und Rückstand durch Shawn Parker (12.) machte Mönchengladbach doch noch seine Tore zum 4:2-Erfolg beim FSV Mainz 05: Branimir Hrgota (39./Foulelfmeter, 59./88.) und Mike Hanke (65.) waren erfolgreich. Der Treffer von Andreas Ivanschitz (90.+1, Handelfmeter) kam zu spät. Mainz bleibt im Tabellenmittelfeld.

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