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Champions League

FC Bayern für K.o.-Phase gewappnet

Im Achtelfinale der Champions League muss der FC Bayern München keines der Teams fürchten, die noch im Wettbewerb sind. Das Spiel gegen Paris war eine Ansage, auch wenn es gegen einen schweren Brocken gehen könnte.

Bayern-Stürmer Thomas Müller hatte sich nach dem erbrachten Nachweis europäischer Fußball-Spitzenklasse beim starken 3:1 (2:0) am Dienstag gegen das Star-Ensemble von Paris Saint-Germain erst einmal Luft verschafft. "Es wird hier so getan, als ob Paris einen Zaubertrank hätte. Die haben natürlich in der Offensive sehr gute Spieler, aber man sollte mal ein bisschen runter vom Gas, wenn es darum geht, andere Mannschaften so hoch zu heben", sagte der Weltmeister nach dem Prestigeerfolg in der Champions League gegen die Millionenstürmer Neymar und Kylian Mbappé.

Trainer Jupp Heynckes stellte nach den 90 Minuten gegen die Franzosen zufrieden fest: "Mit dem Spiel haben wir untermauert, dass wir nach wie vor nicht nur wettbewerbsfähig sind, sondern dass wir eine gute Mannschaft und Ambitionen haben." Nach dem 0:3 im Hinspiel reichte es für Bayern München zwar nicht mehr zum Gruppensieg, aber für das Selbstwertgefühl und für die europaweite Wahrnehmung war das 3:1 ganz wichtig. "Wenn wir Paris schlagen können, können wir im Achtelfinale auch jeden anderen Gegner schlagen", sagte Nationalspieler Niklas Süle.

Wachsendes Selbstbewusstsein

Als echte Brocken drohen bei der Auslosung am kommenden Montag der FC Barcelona mit Lionel Messi und Manchester City mit Ex-Coach Pep Guardiola. Mit dem FC Liverpool und Trainer Jürgen Klopp könnte es zu einem reizvollen Duell kommen. Die Reds stürmten am Mittwoch mit einem Kantersieg ins Achtelfinale der Fußball-Königsklasse. Die Engländer besiegten Spartak Moskau mit 7:0 (3:0). Die weiteren Gruppen-Ersten Manchester United, AS Rom, Tottenham Hotspur und Besiktas Istanbul müssten die Bayern hingegen eher nicht fürchten.

Das Feld der 16 besten europäischen Klubteams komplettieren die Tabellenzweiten FC Basel, FC Chelsea und Juventus Turin sowie der FC Sevilla, Schachtjor Donezk und der FC Porto. Auch Real Madrid musste sich, trotz des 3:2 (2:1)-Sieges gegen Borussia Dortmund am letzten Spieltag, diesmal mit Platz zwei in seiner Gruppe zufrieden geben. Das wird die Bayern freuen, denn damit fallen die Spanier als Gegner schon jetzt im Achtelfinale aus.

Bis zu einem möglichen Aufeinandertreffen kann das Selbstbewusstsein der Münchener unter Triple-Coach Heynckes also noch ein wenig wachsen. Auch auf Paris könnte der FC Bayern in diesem Wettbewerb noch einmal treffen. Dessen war sich auch PSG-Coach Unai Emery bewusst und meinte nach der Niederlage am Dienstag: "Dieses Spiel könnte in drei, vier Monaten ein K.o.-Spiel sein." PSG, aber auch die Bayern seien "Mannschaften, die Titelanwärter sind", sagte Emery .

ck/sn (dpa, sid)

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