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Terrorgefahr

FBI warnt vor Anschlägen in den USA zu Weihnachten

Die US-Bundespolizei FBI und das Heimatschutzministerium haben vor Terroranschlägen auf amerikanischem Boden gewarnt. IS-Unterstützer könnten an den Weihnachtsfeiertagen Menschenmengen angreifen, etwa in Kirchen.

USA FBI- Hauptquartier (picture-alliance/dpa/J. Lo Scalzo)

Das Hauptgebäude des Federal Bureau of Intelligence (FBI) in Washington, DC

Zwar sei nicht von einer konkreten Bedrohung auszugehen, hieß es in einem Schreiben des FBI an die lokalen Behörden. Die Vertreter der Strafverfolgungsbehörden forderten aber dazu auf, wachsam zu bleiben. Der Hinweis des FBI und des Heimatschutzministeriums bezieht sich auf eine Liste US-amerikanischer Kirchen, die auf pro-islamischen Webseiten veröffentlicht worden sei. Das FBI gab an, der Sache nachzugehen und parallel die Glaubwürdigkeit der Liste zu überprüfen.

CNN hatte zuerst über die Warnung berichtet. In dem Schreiben würden verschiedene Hinweise auf verdächtiges Verhalten aufgeführt, auf die die Polizei besonders achten solle, berichtete der Nachrichtensender.

US-Außenministerium veröffentlicht Reisewarnung für Ägypten

Der islamistische Terrorismus ist in den USA in den vergangenen Tagen zum beherrschenden Thema geworden. Wenige Stunden nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz hatte der designierte US-Präsident Donald Trump von einem Attentat "Islamischer Terroristen" auf Christen gesprochen. Zu diesem Zeitpunkt stand laut den deutschen Sicherheitsbehörden noch nicht fest, ob es sich um einen Anschlag handelte. Nach der Veröffentlichung eines Bekennervideos des mutmaßlichen Attentäters von Berlin sprach Trump auf Twitter von einer "klaren religiösen Bedrohung".

Das US-Außenministerium hat unterdessen Amerikaner davor gewarnt, nach Ägypten zu reisen. Die Terrorgefahr sei groß, im Dezember habe es zahlreiche Anschläge gegeben, zuletzt auf eine koptische Kirche. Zwar gebe es an bekannten Touristenorten eine hohe Präsenz von Sicherheitskräften, in anderen Teilen des Landes könne es aber weiterhin zu Attentaten kommen, so das Ministerium. Amerikaner sollten es vermeiden, in die Libysche Wüste und zur Sinai-Halbinsel zu reisen.

hk/sti (rtr, afp)