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Aktuell Asien

Fast 60 Menschen in Bangladesch von Blitzen erschlagen

In Bangladesch sind innerhalb weniger Tage fast 60 Menschen von Blitzen erschlagen worden. Bei den meisten Opfern handelt es sich um Bauern, die auf ihren Feldern arbeiteten, als die Gewitter aufzogen.

Katastrophenschutzdirektor Reaz Ahmed zeigte sich entsetzt über die hohe Zahl der Opfer. Es habe noch nie so viele Tote in Bangladesch durch Blitze gegeben. Alleine am Donnerstag kamen 34 Menschen ums Leben, in den Folgetagen waren es landesweit nochmal 25 Tote.

In dem südasiatischen Land kommt es vor Beginn des Monsuns in jedem Jahr zu schweren Tropenstürmen. Seit 2011 wurden dabei pro Saison jeweils rund 200 Menschen von Blitzen erschlagen; aber nie so viele an einzelnen Tagen.

Immer mehr Opfer durch Blitze

Der Meteorologe Shah Alam sieht in der Rodung einen Grund für die gestiegene Opferzahl. Früher hätten große Bäume und Palmen als Blitzableiter fungiert. Überdies trügen Bauern und Landarbeiter immer mehr metallische Gegenstände bei sich - etwa Handys - und würden so zum Ziel der Blitze. Zudem würden heutzutage auch mehr Menschen während der Unwetter arbeiten und nicht warten, bis sie vorübergezogen seien.

hf/wl (afpd, dpa)